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Uni schlägt FH-Abschluss

Ein Uniabschluss ist mehr wert als ein Fachhochschulzeugnis. Einer aktuellen Studie zufolge verdienen etwa BWLer, die die Uni besucht haben, fünf Jahre nach dem Examen gut 16 Prozent mehr als ihre FH-Kollegen. Die allgemeinen Karrierechancen sind mit einem Uni-Abschluss allerdings nicht grundsätzlich besser.

Starke Auswirkungen auf das Einkommen haben die unterschiedlichen Abschlüsse insbesondere in den Wirtschaftswissenschaften. Hier verdient ein Uniabsolvent nach fünf Jahren durchschnittlich 67.650 Euro, ein Fachhochschulabsolvent aber nur 57.300 Euro.

Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) im Auftrag des Bundesforschungsministeriums zu den Berufsaussichten von Studierenden so genannter MINT-Studiengänge hervor.

Auch Absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge verdienen mit einem Uni-Abschluss besser als mit einem Fachhochschulzeugnis. Das Durchschnittseinkommen von männlichen Universitätsabsolventen liegt fünf Jahre nach dem Abschluss bei 55.040 Euro jährlich, während der Fachhochschulabschluss im Mittel 52.400 Euro bringt. Frauen verdienen sowohl mit Fachhochschul- als auch Universitätsabschluss erheblich weniger als ihre männlichen Ex-Kommilitonen, nämlich 41.750 Euro beziehungsweise 42.350 Euro.

Die allgemeinen Karrierechancen sind mit einem Unizeugnis allerdings nicht grundsätzlich besser. So arbeiten 36 Prozent aller männlichen Fachhochschüler fünf Jahre nach ihrem Abschluss auf einem Posten mit Leitungsfunktion, während dies nur für 30 Prozent der Universitätsabsolventen gilt.

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