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Stühlerücken in der Chefetage der Credit Suisse

Eric Varvel wird der neue CEO des CS-Investmentbankings und übernimmt damit die Funktion von Paul Calello, wie die Schweizer Grossbank heute (24. Juni) mitteilte.

Calello übernimmt indes das neugeschaffene Amt des Chairman der Investmentbank. Der 49-jährige musste sich bereits vor einiger Zeit aufgrund einer Krebserkrankung aus der operativen Führung des Investmentbankings zurückziehen.

CS-Chef Brady W. Dougan lobte die Leistungen Calellos in der Finanzkrise: “Unter seiner Leitung meisterte das Investmentbanking nicht nur eine der schwierigsten Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte, sondern erzielte im Jahr 2009 ausgezeichnete Ergebnisse und konnte Marktanteile gewinnen. Dadurch ist das Investmentbanking heute sehr gut aufgestellt.”

Eric Varvel steuert das Investmentbanking von New York aus. Der Banker ist bereits seit 1990 für die Credit Suisse tätig und hatte zuvor im Investmentbanking von Morgan Stanley gearbeitet. Zuletzt verantwortete Varvel die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) und übernahm im September 2009 die Interimsleitung der des CS-Investmentbankings.

Auch bei anderen wichtigen Positionen des Schweizer Branchenprimus werden derzeit die Stühle gerückt, wobei die Beteiligten sämtlich aus dem eigenen Hause stammen. So übernimmt Fawzi Kyriakos-Saad die Leitung der Region EMEA von Varvel. Bislang verantworte Kyriakos-Saad das Geschäft in Russland, der GUS und der Türkei.

Für die Region Amerika ist fortan Antonio Quintella zuständig, der Bislang CEO Brasilien war. Die Funktion als CEO Amerika hatte bislang Robert Shafir inne, der überdies CEO des CS-Asset Managements ist.

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