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Private Banker in Zürich gesucht (Teil 1)

Im Private Banking wird an den europäischen Finanzplätzen viel rekrutiert. Auch in Zürich sind gute Private Banker immer gesucht.

Zürich ist der Standort für die Betreuung vermögender Privatkunden in Europa schlechthin. Gut ausgebildete Banker, renommierte Institute und das legendäre Schweizer Bankgeheimnis machten und machen die Schweizer Bankenmetropole zum Anziehungspunkt für Reiche aus aller Welt. So werden mittlerweile rund ein Drittel des weltweiten Private Banking-Vermögens in Zürich verwaltet.

Auch bei internationalen Private Bankern ist Zürich als Arbeitsplatz sehr beliebt. Und die Aussichten für erfahrene Banker im Geschäft mit den vermögenden Kunden sind in Zürich derzeit sehr positiv.

“Insbesondere Customer Relationship Manager sind gesucht”, bestätigt Klaus Biermann, Geschäftsführer des auf Finanzmarktdienstleistungen spezialisierten Personalberatungsunternehmens Smith & Jessen Schweiz AG, die seit Anfang 2006 den Schweizer Bankenmarkt intensiv bearbeitet. “Allerdings nur dann, wenn sie den Banken sofort zusätzlichen Mehrwert in Form von neuen Kunden und frischen Assets bringen,” schränkt Biermann ein. Denn ohne neue Assets sind Private Banker derzeit für die Arbeitgeber nicht erste Wahl.

Ein guter Berater kann bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes rund ein Drittel seiner Kunden zum neuen Arbeitgeber mitnehmen. Wer solche Werte vorweisen kann, kann sich aussuchen, in welchen Häusern er arbeiten möchte.

Juniors haben strukturell bedingt Chancen

Die Suche nach zeitnahem Mehrwert schließt allerdings Juniors nicht kategorisch aus. “Fast alle Häuser sind sehr offen für solche Kandidaten, und zwar auf allen Levels”, schließt Biermann ausdrücklich Juniors mit ein. Doch auch hier haben diejenigen die größten Chancen, die schon erste praktische Erfahrungen vorweisen und – natürlich – idealerweise erste Assets mitbringen können.

Zwingende Voraussetzung für eine Anstellung in renommierten Private Banking-Häusern ist für Juniors auf jeden Fall eine Top-Ausbildung mit sehr guten Noten.

Auch strukturell bedingt kommen die Banken um die Einstellung junger Banker als Client-Relationship-Manager wohl nicht herum. “Jüngere Leute werden langfristig gesucht”, weiß Biermann. Denn die Erben-Generation will von frischen Leuten mit frischen Ideen beraten werden. “Die Betreuung der kommenden Erben-Generationen wird eine Herausforderung, der sich die meisten Banken in der Schweiz noch stellen müssen.”

Langfristig könnte sich der Markt teilen, denn für die Betreuung der etwas älteren Superreichen sind ältere Banker besser geeignet, um den Klienten auf Augenhöhe begegnen zu können.

Lesen Sie im 2. Teil alles über die Chancen von ausländischen Bankern in Zürich und über die Verdienstmöglichkeiten im Private Banking.

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