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Was das neue Bonus-Modell für die Commerzbanker bedeutet!

Die Commerzbank ändert ihr Vergütungsmodell: Das Institut will sich bei der Bezahlung ihres Vorstands künftig mehr an der langfristigen Entwicklung der Bank orientieren. Es werde eine Bonus-Malus-Regelung eingeführt, teilte die Bank am Mittwoch mit.

Die Gehälter der Spitzenmanager richteten sich künftig mehr am nachhaltigen Ergebnis der Bank aus: So steige der Anteil der langfristigen Vergütung und orientiere sich am Aktienkurs sowie der finanziellen Entwicklung der Bank. Außerdem seien Obergrenzen festgelegt worden.

In den Jahren 2008 und 2009 war die Vergütung des Vorstands wegen der gewährten Staatshilfen ohnehin auf 500.000 Euro begrenzt. Auch 2010 werden Commerzbank-Chef Martin Blessing und seine Vorstandskollegen nicht mehr bekommen, sofern die vom Staat bereitgestellte Stille Einlage nicht zurückgezahlt wird. Mit der Rückzahlung der Staatshilfe will die Commerzbank im Jahr 2012 beginnen. Die Rückkehr in die Profitabilität sieht sie spätestens im Jahr 2011.

Bereits im November hatte die Commerzbank die Bonuszahlungen für Manager und Investmentbanker eingeschränkt. Ihre Boni können von Januar 2010 an verfallen, wenn sie die gesetzten Ziele nicht erreichen.

Derweil hat die Commerzbank-Direktbanktochter Comdirect angekündigt, zu ihren Wurzeln zurückzukehren und die restlichen Filialen wieder zu schließen. Die verbliebenen 17 von ursprünglich 32 Geschäftsstellen in Ballungszentren mit zuletzt 100 freiberuflichen Beratern werden bis Mitte 2010 geschlossen. “Die in den vergangenen sechs Jahren aufgebauten Filialen haben nur einen geringen Ergebnisbeitrag geleistet”, sagte ein Sprecher in der Unternehmenszentrale in Quickborn.

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