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Allein in Frankfurt muss die Commerzbank noch 1000 Stellen abbauen

Schlechte Nachricht für den Finanzplatz Frankfurt. Jeder zehnte der noch gut 10.000 Mitarbeiter der Commerzbank in der Mainmetropole muss gehen, wie der für die Integration der Dresdner Bank zuständige Bereichsvorstand Markus Krebber am gestrigen Mittwoch (1. Dezember) bemerkte.

Dabei komme die Commerzbank bei dem geplanten Abbau von 9000 Stellen schneller voran als geplant. Die Hälfte sei bereits umgesetzt worden und weitere 25 Prozent seien vertraglich vereinbart worden. Von den Einsparungen von insgesamt 2,4 Mrd. Euro habe die Commerzbank bereits 1,1 Mrd. Euro realisiert. “Die entscheidende Phase liegt hinter uns”, sagte Krebber.

Dennoch fällt es der Commerzbank schwerer, die restlichen 2100 Stellen bis Ende 2011 ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen. “Wir müssen sehen, dass das zunehmend schwieriger wird”, ergänzte Krebber. Daher plant das Institut betroffene Mitarbeiter auf freie Stellen im Vertrieb umzusetzen, was indes oftmals mit einem Umzug verbunden sein dürfte.

Bis 2013 will die Commerzbank konzernweit 400 überflüssige Filialen schließen. Außerdem stehe für das kommende Jahr die Integration der IT-Systeme beider Banken an, wovon sich die Bank Einsparungen in Höhe von 400 Mio. Euro erhofft.

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