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Das Praktikanten-Desaster II: Die unzüchtige Kundenpräsentation

Es war einmal bei einer amerikanischen Investmentbank, wo es eine lebenslustige irische junge Frau gab, die ein Sommerpraktikum in einem der M&A-Teams absolvierte.

Während des Hauptteils des Sommer lief alles reibungslos: Sie war pünktlich, bereit lange zu arbeiten und beschwerte sich niemals, wenn ihr eine banale Aufgabe übertragen wurde, die auch von einem Burger-Brater von der Ecke erledigt werden könnte. Durch ihre harte Arbeit verdiente sie sich den Respekt ihres Teams, so dass ihr im Verlauf des Sommers anspruchsvollere Aufgaben übertragen wurden.

Etwa zu dieser Zeit wurde sie beauftragt, eine Präsentation für einen der wichtigsten Kunden aus der Konsumgüterbranche zu erstellen. Wie bei jeder Kundenpräsentation musste die Praktikantin bis in die frühen Morgenstunden arbeiten. Eine ihrer Aufgaben bestand darin, das Bild eines omnipräsenten Maskottchens eines bestimmten Nahrungsmittelkonzerns einzufügen, den “lustigen grünen Riesen”.

Doch eines schien nicht an der richtigen Stelle zu sein. Denn es gab eine Kleinigkeit, die bei diesem Riesen anders war. Offensichtlich verfügte das Maskottchen über ein mächtiges männliches Geschlechtsorgan, das den Bankern und Kunden auf einer DIN A4-Präsentation entgegenragte.

Im Zustand des Schlafentzugs hatte die Praktikantin diesen wohlausgestatteten Riesen eingefügt. Glücklicherweise brachte dieser Fehlgriff die versammelten Banker und Kunden nur zu einem ausschweifendem Gelächter und sie war dennoch in der Lage, sich einen Platz in einem Traineeprogramm des Folgejahres zu verdienen. Das waren eben noch die Zeiten des Bullenmarkts.

Hierbei handelt es sich um einen Beitrag zum Wettbewerb zu den schlimmsten Erlebnissen mit Praktikanten.

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