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Banken profitieren von stabilen Erträgen aus dem Cash-Management

Für die krisengeschüttelten Banken wird das Cash Management immer mehr zum Stabilitätsanker, berichtet die Zeitschrift Treasurer. Während die großen deutschen Zahlungsverkehrsbanken 2008 erhebliche Rückgänge in anderen Sparten verzeichneten, hat das Transaction Banking durchweg gewonnen.

Das Geschäftsfeld, das neben Zahlungsverkehr und Cash Management meist auch die Exportfinanzierung beinhaltet, wuchs bei Commerzbank, Deutsche Bank, HVB, Postbank und WestLB. Sogar die Dresdner Bank, die Ende Dezember 2008 mit einer Eigenkapitalausstattung von 4,5 Mrd. Euro einen Jahresfehlbetrag von 6,3 Mrd. Euro einfuhr, nennt das Global Cash Management als einen von wenigen Bereichen, in dem Ertragszuwächse erzielt wurden.

Es ist davon auszugehen, dass der Wettbewerb um das Cash Management zunehmen wird. Zahlreiche Banken haben bereits angekündigt, das Cross-Selling im Firmenkundengeschäft forcieren zu wollen.

Zwar können gesunde Unternehmen mit stabilen Cashflows möglicherweise ihre Stärke ausnutzen, um die Konditionen im Cash Management neu zu verhandeln. Schlechter aber stehen diejenigen da, die ihren Zahlungsverkehr nicht zum Tausch anbieten können. Die Unicredit-Tochter HVB hat bereits angekündigt, neue Kredite künftig nur noch gegen Zusatzgeschäft zu vergeben.

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