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Commerzbank: Investmentbanker gesucht

Aufgrund des anziehenden Geschäfts im Kapitalmarktbereich plant die Commerzbank wieder Neueinstellungen im Bereich Investmentbanking. Im Back Office hingegen werden Jobs gestrichen.

Bei der Commerzbank geht es wieder deutlich bergauf. Das zeigen die Geschäftsergebnisse des ersten Quartals 2006 deutlich. Neben einem Sondereffekt aus dem Verkauf einer koreanischen Bank-Beteiligung trug insbesondere der Geschäftsbereich Corporates & Markets mit einem Ergebnisanstieg um über 35 % zum zweitbesten Quartalsergebnis der Firmengeschichte bei.

Bis Ende des Jahres 2004 sah es noch gar nicht so berauschend aus: Die Capital Markets-Tochter Commerzbank Securities machte gar Verluste, bis Commerzbank-Vorstand Nicholas Teller das Ruder übernahm.

100 Investmentbanker gesucht

Teller verordnete einen radikalen Umbau des Geschäftsbereichs – und wie so oft einen Personalabbau: Bis Mitte 2005 verloren 490 Investmentbanker der Commerzbank ihren Job. Ende 2005 beschäftigte die Sparte im Front Office, also ohne die Abwicklung, noch 912 Mitarbeiter.

Doch das Ende der Schrumpfkur ist da: Die Commerzbank plant im Konzern- und Kapitalmarktgeschäft wieder Neueinstellungen: “Wir könnten in diesem Jahr bis zu 100 neue Mitarbeiter einstellen”, sagte Nicholas Teller jüngst der Financial Times Deutschland (FTD).

Besonderer Ergebnistreiber ist das Geschäft mit den Derivaten wie Optionsscheine und insbesondere Zertifikate. “Diese Produkte eignen sich für Privatanleger sowohl in guten, als auch in schlechteren Märkten – zum Beispiel über Garantieprodukte”, zitiert die FTD Nicholas Teller.

Daneben soll in den institutionellen und privaten Vertrieb und in das Geschäft mit Schuldtiteln investiert werden.

Weiterer Abbau im Back-Office

Die andere Seite der Medaille im doppelten Sinne ist das Geschäft im Back-Office. Hier laufen im Bereich Corporate & Markets noch immer die letzten Züge der Umsetzung der verordneten Stellenkürzungen von 490 Arbeitsplätzen.

Und auch in anderen Bereichen der Commerzbank geht es den Angestellten im Back-Office an den Kragen: Nach dem Kauf von Europas größter Hypothekenbank Eurohypo verspricht sich die Commerzbank deutliches Einsparpotenzial durch das Heben von Synergien. Dabei handelt es sich insbesondere um den Abbau von Stellen in den Bereichen der Kreditbearbeitung im Back Office und des so genannten Corporate Centers.

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