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Bei der Bezahlung bilden Sparkassen das Schlusslicht

Die Sparkassen in Deutschland konnten in 2009 ihr Vorsteuerergebnis auf 4,6 Mrd. Euro mehr als verdoppeln. Der Zinsüberschuss wuchs um 10 Prozent auf 22,7 Mrd. Euro und der Provisionsüberschuss lag mit 6 Mrd. Euro etwa auf Vorjahresniveau, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) jetzt bekanntgab.

Doch die Mitarbeiter müssen sich im Branchenvergleich mit einem schmalen Salär begnügen. So betrug der Personalaufwand für alle 249.600 Mitarbeiter der 431 Sparkassen 11,4 Mrd. Euro. Somit zahlten die Sparkassen für jeden ihrer Beschäftigten rund 45.700 Euro.

Damit bilden die Sparkassen in der deutschen Kreditwirtschaft das Schlusslicht. So wandte die Deutsche Bank für jeden Mitarbeiter mit rund 147.000 Euro etwa das Dreifache auf. Auch die staatlich gestützte Commerzbank zahlt an ihre Beschäftigten durchschnittlich etwa 75.000 Euro. Selbst die Genossenschaftsbanken zeigen sich mit einem Pro-Kopf-Personalaufwand von gut 50.000 Euro vergleichsweise spendabel.

Zahl der Mitarbeiter sinkt um 1800

Dennoch erhält jeder Mitarbeiter im Durchschnitt mehr als im Vorjahr: Obgleich die Mitarbeiterzahl um 1800 oder 0,7 Prozent abnahm, legten die Personalkosten um 1,5 Prozent oder 200 Mio. Euro zu.

“Die Sparkassen-Finanzgruppe ist und bleibt der größte Arbeitgeber in der deutschen Kreditwirtschaft. Rund 45 Prozent der Beschäftigten in der deutschen Kreditwirtschaft arbeiten in unserer Gruppe”, sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis bei der Bilanzpressekonferenz. Die Ausbildungsquote liege mit 9 Prozent deutlich über dem Branchenschnitt.

Laut Informationen des “Manager Magazins” bereiten die Sparkassen die Übernahme der Mehrheit an der Dekabank vor. Derzeit verfügen die Sparkassen und die Landesbanken jeweils über die Hälfte der Anteile an dem Fondsanbieter. Künftig sollen die krisengeschüttelten Landesbanken an der Dekabank nur eine Sperrminorität von gut 25 Prozent halten.

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