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1000 Mitarbeiter gesucht: Auch Bei Deloitte geht der Personalaufbau weiter

1000 Mitarbeiter will das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 allein in Deutschland neu einstellen. Bis 2015 sind insgesamt 5000 Neueinstellungen geplant, wie das Unternehmen jetzt bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010/2011 ankündigte.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Deloitte in Deutschland 840 Mitarbeiter angeheuert. Die Beschäftigtenzahl legte um 3,7 Prozent auf 4638 Mitarbeiter zu. Unter dem Strich schuf Deloitte hierzulande also lediglich 167 Stellen. “In den letzten fünf Jahren ist die Anzahl der Mitarbeiter um 26 Prozent gestiegen”, betonte Deloitte indes.

Der Umsatz legte in 2010/2011 um 8,1 Prozent auf 624 Mio. Euro zu. “In unseren strategischen Wachstumsbereichen Finance, Transformation, Forensic, Governance, Risk und Compliance sowie M&A konnten wir unseren Umsatz durchgängig zweistellig steigern”, betonte Deloitte Deutschland-Chef Martin Plendl.

Trotz der trüben Konjunkturaussichten hält Deloitte vorerst an der Wachstumsstrategie fest. “Zwar lässt die Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums nach und auch die Risiken aus der Staatsschuldenkrise sind nicht abschließend abzuschätzen – wir sind jedoch optimistisch, dass wir das laufende Geschäftsjahr erneut ein starkes Wachstum erzielen werden”, sagte Plendl.

Damit zeigt sich Deloitte wie schon die übrigen Big 4 von dem drohenden Krisen-Revival unbeeindruckt. Die steigenden regulatorischen Anforderungen und wachsender Beratungsbedarf scheinen sich auf die Geschäfte von PwC, KPMG, Ernst & Young sowie Deloitte positiv auszuwirken.

Kommentare (2)

Comments
  1. Amateure. Haben nichts gelernt… 2008 haben Big 4 ebenfalls fleißig eingestellt, sogar nach der Lehman-Pleite hat man noch von zweistelligen Wachstumsraten geträumt. 2009 gab es dann kaum Aufträge, alle saßen im Office und auf bessere Zeiten gehofft. Einige mussten gehen. Dass man heute bei Big 4 wieder Masseneinstellungen im Bereich Financial Services macht, während die Banken (Zielkunden) eigene Leute rausschmeißen und ums Überleben kämpfen, ist schon lustig…

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