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IKB streicht mehr Stellen als angekündigt – Schwester Corealcredit stellt wieder ein

Die von der US-Beteiligungsgesellschaft Lone Star für ‘nen Appel und ‘nen Ei übernommene IKB Deutsche Industriebank baut mehr Stellen ab, als bisher angekündigt wurden.

Das Düsseldorfer Institut gab gestern – wie immer heimlich, still und leise – die jüngsten Quartalszahlen bekannt.

Wie nicht anders zu erwarten war, sägt der neue Eigentümer vor allem bei den Mitarbeiterzahlen. Statt wie im Oktober angekündigt rund 300 Stellen will die IKB nun plötzlich 370 Arbeitsplätze streichen. Eine Sprecherin machte dafür notwendige Einsparungen verantwortlich, die über den im Zusammenhang mit den EU-Auflagen verkündeten Personalabbau hinausgehen.

Während die IKB die Personal-Rosskur noch vor sich hat, stellt eine andere Lone-Star-Tochter, die Corealcredit Bank, wieder Personal ein. Beschäftigte die frühere Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden Ende 2005 noch 362 Mitarbeiter, waren es ein Jahr – und 63 betriebsbedingte Kündigungen später – noch 298. Die im August 2007 in Corealcredit Bank umbenannte Bank kam zum Jahresende dann sogar nur noch mit 165 Mitarbeitern aus.

Inzwischen ist die Corealcredit aus dem Gröbsten heraus. Die Bank ist bereits 2007 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat angefangen, den Mitarbeiterstand leicht zu erhöhen, sagte ein Sprecher.

Gegenwärtig sucht das auf das gewerbliche Immobiliengeschäft fokussierte Institut u.a. einen Treasurer, zwei Controller und einen Spezialisten für das Meldewesen.

Troty des angekündigten Personalabbaus stellte die IKB vereinzelt weiter ein. Einen Überblick gibt es hier.

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