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Job Wechsel: Innerdeutsche Wechsel haben Konjunktur

Von Helaba Trust zu First Private, von der Citibank zu SEB – die deutschen Finanzgesellschaften bedienten sich in der vergangenen Woche gerne beim “Nachbarn”.

Der 34-jährige Richard Zellmann wechselt per 1. Juli von seinem bisherigen Arbeitgeber Helaba Trust zum unabhängigen Fondshaus First Private Investment Management in Frankfurt. Währen Zellmann bei der Landesbanktochter als Chefstratege für die konzernweite Kapitalmarktanalyse zuständig war, soll er bei First Private unter anderem die Anlageprozesse in den Bereichen Anleihen und Währungen weiterentwickeln sowie das institutionelle Geschäft ausbauen.

Ebenfalls innerdeutsch ist der Wechsel von Peter Buschbeck zur SEB AG. Der 43-jährige wurde per 1. August 2005 in den Vorstand der SEB berufen, wo er künftig das deutsche Retailgeschäft der Bank verantworten wird. Zuletzt war Buschmann im Vorstand der Citibank Privatkunden AG unter anderem für Vertrieb und Marketing verantwortlich.

Mit Roland Folz wird die Stuttgarter DaimlerChrysler Bank ihren Vorstandschef verlieren. Der 41-jährige legt sein Amt als Lenker der zweitgrößten deutschen Autobank zum 30. Juni nieder. Der Financial Times Deutschland zufolge steht ein Nachfolger für Folz noch nicht fest. Folz leitet die DaimlerChrysler Bank seit März 2002. Von 1997 bis 2002 war er zuvor fünf Jahre Vorstandsmitglied der DAB Bank.

Investmentgesellschaften: Alan Brown ist wieder da

Neuer Job für Alan Brown: Lange hatte es Brown nicht ausgehalten ohne einen stressigen Job. Nachdem er im März überraschend als Chef-Anlagestratege bei State Street Global Advisors (SSGA) zurückgetreten war, heuerte er nun als neuer Investment-Chef der Fondsgesellschaft Schroders an. Bei Schroders wird der anerkannte Investmentexperte Brown zum 5. Juli die Nachfolge von Richard Horlick antreten, der die Gesellschaft verlassen und sich neuen Aufgaben zuwenden will.
Der studierte Physiker Alan Brown war vor seinem Rücktritt knapp 10 Jahre für SSGA tätig. Neben seiner Tätigkeit als Investment-Chef hatte er dort zuletzt auch noch die Aufgaben des im Sommer letzten Jahres an Herversagen verstorbenen ehemaligen State-Street-Chefs Timothy B. Harbert übernommen. Vor 1995 war Brown mehrere Jahre lang als Geschäftsführer und Investment-Chef bei Panagora Asset Management tätig. Davor durchlief er Stationen als Geschäftsführer von Posthorn Global Asset Management in London und – von 1974 bis 1984 – im Investmentbereich bei Morgan Grenfell. Horlick, Browns Vorgänger bei Schroders, war dort seit 2002 tätig, seit September 2003 als Investment-Chef.

Dr. Holger Sepp, stellvertretendes Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investment, ist auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurückgetreten. Der Rücktritt erfolgte der Gesellschaft zufolge aufgrund einer geänderten Konstellation in der Geschäftsführung und der dadurch bedingten Veränderung seiner Funktion als Chief Operating Officer. Sepp war zwei Jahre Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investment und zuvor Leiter der Konzernentwicklung der DekaBank.

Ein weitere Personalie im Hause Deka: Der Franzose Denis Kleuters verließ in der vergangenen Woche die Deka-Gesellschaft Deka Immobilien Investment. Kleuters wechselte zur britischen Investmentgesellschaft Henderson Global Investors. Kleuters ist bei seinem neuen Arbeitgeber den Angaben zufolge für die Geschäftsentwicklung des Immobilienbereiches im deutschsprachigen Raum zuständig.

Die Pariser Investmentgesellschaft Axa Investment Managers besetzt die neu geschaffene Position des Leiters Wertpapierhandel mit dem 38-jährigen Christophe Roupie. Er wird von Paris aus die zentralen Dealing Desks in Paris und London übernehmen. Zuletzt war Roupie bei Ixis Asset Management, wo er seit dem Jahr 2000 für den Rentenhandel verantwortlich war.

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