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Booz & Company will Investmentbankern ans Portemonnaie

Schärfere staatliche Begrenzungen der Boni hat der Chef der Unternehmensberatung Booz & Company Shumeet Banerji gegenüber der “Welt” gefordert. Denn der Vergütungsproblematik komme bei der Bankenregulierung die zentrale Rolle zu.

“Das Kernproblem sind aus meiner Sicht falsche Anreizsysteme für Bankmitarbeiter. Wenn man diese nicht in den Griff bekommt, bringt alles andere wenig”, ergänzte Banerji.

Eine staatliche Regelung sei erforderlich, da die Banken selbst offensichtlich nicht zu einer grundlegenden Veränderung in der Lage seien. “Wir müssen die Anreizstrukturen viel detaillierter überwachen als bisher – es ist nicht damit getan, die Haltefrist für Aktien zu verlängern, die ein Manager als Vergütung erhält. Aufseher müssen zum Beispiel einschreiten, wenn ein Händler mit hohem Risiko unendliche Gewinne einstreichen kann, für Verluste aber nicht bestraft wird”, sagte Banerji.

Ein erfolgreiches Investmentbanking hänge überdies nicht allein vom Talent der Banker ab, sondern auch von diversen anderen Faktoren wie Kapitalausstattung, technische Voraussetzungen und Zinspolitik. Damit unterscheide sich dieser Berufszweig deutlich von einer Fußballerkarriere oder einem Sieg in Wimbledon.

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