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Die Verzweiflung bei der Credit Suisse muss groß sein: Londoner Banker erhalten Zwischenbonus

Die Credit Suisse fürchtet offenbar, bei der Vergütung ihrer Londoner Spitzenkräfte ins Hintertreffen zu geraten und nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. Denn nach einhelligen Medienberichten hat die Schweizer Großbank beschlossen, ihren Managing Directors in London zum 1. September eine zusätzliche Bonuszahlung zu gewähren.

Demnach handelt es sich um einen Ausgleich für Kürzungen der variablen Vergütung in 2009. Wegen der Einführung der britischen Bonussteuer von 50 Prozent hatte die Credit Suisse damals ihren Bonuspool um 5 Prozent zusammengestrichen, wobei Managing Director sogar Einbußen von bis zu 30 Prozent verkraften mussten.

Für die britische Bonussteuer musste die Credit Suisse insgesamt eine Summe von 447 Mio. Franken aufwenden, während der Lokalrivale UBS nur 242 Mio. Franken an den Fiskus zahlen durfte.

Bei dem Zwischenbonus handelt es sich indes nicht um eine Bargeldzahlung. Laut Medienberichten wird auch dieser Bonus über drei Jahre verteilt ausbezahlt und unterliegt Rückforderungsbedingungen, falls sich das Geschäft der Credit Suisse nicht wie erwartet entwickeln sollte.

Erst kürzlich hatte die zweitgrößte Schweizer Bank beschlossen, 75 Investmentbankern die Tür zu zeigen. Insgesamt beschäftigt die Credit Suisse in ihrer Investmentbank über 20.000 Mitarbeiter.

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