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Neue Investment Banking Jobs für Frankfurt? UBS Europe SE ist mehr als Wealth Management

Stefan Winter

Stefan Winter leitet fortan das Investment Banking der UBS Europe SE in Frankfurt.

Jetzt geht die UBS in Frankfurt mit ihrer neuen UBS Europe SE an den Start, in der sämtliche Wealth Management Aktivitäten der UBS in der Eurozone gebündelt werden. Eigentlich bedeutet dies nur, dass die ehemalige UBS Deutschland AG um die Wealth Management-Aktivitäten in Italien, Luxemburg, Österreich, Schweden, den Niederlanden und Spanien ergänzt wird.

Chef des UBS Investment Bankings in Frankfurt leitet auch den Verband der Auslandsbanken

Doch die UBS Europe SE ist mehr. Laut eigenen Angaben ist ab sofort Stefan Winter für ihr Investment Banking verantwortlich. Winter hat seine Karriere bei der Citibank in Frankfurt begonnen, bevor er 1987 zu Bankers Trust in London wechselte. Dort lernte er das Geschäft mit Strukturierten Finanzierungen, Aktien und Anleihen. 1996 wechselte er dann zur UBS (bzw. ihren Vorgängern) nach Frankfurt. Seither hat der Investmentbanker an verschiedenen namhaften Börsengängen in Deutschland mitgewirkt. Noch wichtiger aber ist, dass Winter bereits seit 2009 dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland (VAB) vorsteht.

Schon allein dadurch kommt Winter bei der möglichen Verlagerung von Aktivitäten von der Themse an den Main eine nicht ganz unerhebliche Rolle zu.  Denn der VAB vertritt die Interessen der nach eigenen Angaben rund 200 Auslandsbanken aus 30 Ländern in Deutschland, wozu auch Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley und Citi gehören. Dem Verband obliegt die Interessenvertretung gegenüber den deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden und Regulierern – einem Schlüsselthema bei der Verlagerungsfrage. Dass hier die UBS eine Pionierrolle einnimmt, setzt also ein Zeichen.

Ermotti spricht von der Verlagerung von bis zu 1500 Investment Banking-Jobs

Laut dem neuen UBS Europe SE-Chef-Thomas Rodermann habe die UBS das Investment Banking ganz bewusst in der SE verankert, um für den Brexit gerüstet zu sein, schreibt das Handelsblatt. Bereits im September hatte UBS-Chef Sergio Ermotti, der erst kürzlich vom Schweizer Hochglanzmagazin Luxe zum „Mann des Jahres“ in der Kategorie „Business“ gekürt wurde, angekündigt, dass die Bank im Zuge des Brexits bis zu 1500 Stellen aus London verlagern könne – immerhin 30 Prozent der dortigen Beschäftigten. Darüber hinaus drängen immer mehr Stimmen aus EU-Kommission und EU-Parlament die Auslandsbanken, innerhalb der EU vollkapitalisierte Tochtergesellschaften zu unterhalten.


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