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Der Goldman Sachs-Ratgeber für Vorstellungsgespräche

Für alle, die es noch nicht wissen: Goldman Sachs hat eine Präsentation erstellt, wie Sie ein Vorstellungsgespräch erfolgreich hinter sich bringen.

Diese Ratschläge richten sich vornehmlich an Studenten, doch einige mögen auch auf berufserfahrene Bewerber und Quereinsteiger zutreffen. Für letztere haben wir die relevantesten Punkte herausdestilliert. Falls Sie indes zum Nachwuchs zählen, sollten Sie sich vielleicht das ganze Video ansehen.

Die Kurzversion

Vorbereitungen:

  • Stellen Sie eine ausführliche Liste mit all Ihren Qualifikationen sowie mit Ihren Stärken und Schwächen auf. Überlegen Sie, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben, die Ihre Fähigkeiten unterstreichen.
  • Machen Sie sich intensiv mit Ihrem Lebenslauf vertraut.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre zentralen Verkaufsargumente kennen und üben Sie, diese in einer überzeugenden und aufgeschlossenen Weise zu vermitteln.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, über Angelegenheiten zu sprechen, die von Führungsqualität, Teamfähigkeit, beruflichen Leistungen, Umgangsformen und der Bewältigung von Hindernissen zeugen.
  • Reservieren Sie sich 20 bis 30 Minuten für letzte Vorbereitungen vor einem Vorstellungsgespräch. Merken Sie sich die Namen – besonders diejenigen Ihrer Gesprächspartner.
  • Formen des Vorstellungsgespräches

  • Es gibt drei Hauptformen von Vorstellungsgesprächen: das “historical Interview”, das “behavioural Interview” und “case study Interview”.
  • Goldman bevorzugt “behavioural-Interviews”
  • Bei “behavioural-Interviews”, die auch als Kompetenz-Interviews bekannt sind, geht es schlicht darum, Rückschlüsse aus Ihrem bisherigem Verhalten auf Ihre künftigen Leistungen zu ziehen. Legen Sie sich einige kleine Geschichten zurecht, um dies zu illustrieren. Goldman liebt Verhaltensweisen, die von analytischen Fähigkeiten und Problemlösungskompetenz, von Teamfähigkeit und Führungspotenzial zeugen.
  • In den “historical Interviews” müssen Sie über Ihren bisherigen Lebensweg sprechen und Informationen herausheben, die für Ihre Eignung für die Stelle sprechen.
  • In Fallstudien-Interviews werden Sie mit technischen, aber auch seltsamen Fragen konfrontiert – wie z.B.: Wieso sind Kanalschächte rund konstruiert? Der Trick besteht darin, die Antwort redegewandt und mit guten Argumenten vorzubringen. Die Antwort muss indes nicht unbedingt korrekt sein.
  • Fragen, die Sie vielleicht selbst am Ende des Interviews stellen

  • Konzentrieren Sie sich auf die Branche und entsprechende Trends. Fragen Sie beispielsweise nach der Markteinschätzung der Gesprächspartner und welche Konsequenzen das für die betreffende Stelle hat.
  • Fragen Sie nicht nach Bezahlungen und Boni.
  • Stellen Sie keine Fragen, die Ihre Gesprächspartner in die Defensive drängen.
  • Kleine Nettigkeiten nach dem Vorstellungsgespräch

  • Zwar ist es kein Muss, doch kommt eine Dankesemail oft gut an.
  • Rufen Sie nicht an.
  • Denken Sie nicht einmal daran, einen Brief in Papierform zu schreiben.
  • Kommentare (1)

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