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Auf Heller und Pfennig: Was Santander Deutschland für ihre Mitarbeiter springen lässt

Santander

Die spanische Bank beschäftigt bereits 4100 Mitarbeiter in Deutschland (Foto: Andrey Popov/Getty Images)

Der Vergütungsbericht von Santander liegt für 2015 vor. Das Konvolut erlaubt interessante Einblicke in die Vergütungsstruktur von Retailbanken. Der deutsche Ableger der spanischen Großbank unterscheidet klassisch zwischen Markt (Front Office), Kontrolle (Middle Office) und Support (Back Office). Wie in anderen Sektoren liegt der durchschnittliche Gesamtverdienst der Markt-Mitarbeiter mit rund 55.800 deutlich über denjenigen der Support-Beschäftigten mit knapp 47.300 Euro. Doch an der Spitze der Nahrungskette stehen mit rund 60.500 Euro die Kontroll-Mitarbeiter. Hier zeigt sich segensreichen Wirkungen des Personalmangels und der damit steigenden Vergütungen im Middle Office.

Dennoch fällt die durchschnittliche Gesamtvergütung der rund 4100 Mitarbeiter in Deutschland mit keinen 55.400 Euro recht überschaubar. Allerdings gibt es auch bei Santander Gutverdiener wie etwa die 140 Risikoträger des Unternehmens. Diese strichen eine Gesamtvergütung pro Kopf von ca. 152.600 (Support) bis etwa 223.200 Euro (Markt) ein.
Die Hälfte der Risikoträger entfällt auf den Marktbereich, wo einzig der Durchschnittsbonus über der Schwelle von 50.000 Euro liegt. Jenseits dieses Wertes wird die Auszahlung der Bonuszusagen über drei Jahre gestreckt.

Noch besser schneiden die 43 Mitarbeiter der ersten Führungsebene unterhalb des achtköpfigen Vorstands ab. Hier summieren sich die Vergütungspakete auf gut 154.500 Euro im Support bis zu 245.000 Euro im Markt-Bereich.

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