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Was Insider über die Arbeit bei JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley berichten

Wall Street

Foto: Getty Images/Brasil2

JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan – die drei Banken sind die Könige der Wall Street und hängen zumindest im Investment Banking ihre europäische Konkurrenz immer mehr ab. Doch wie ist es überhaupt, bei den drei US-Banken an der Wall Street zu arbeiten? Worin bestehen die Gemeinsamkeiten und worin die die Unterschiede? Wir haben bei Insidern nachgefragt.

„Ich hatte den Eindruck, dass JP Morgan Chase die Karriereentwicklung stark unterstützt“, berichtet Kiri Masters, die früher als Vice President im Projektmanagement der Bank arbeitete. „Wenn Sie sich intern großes Ansehen erworben haben, dann können Sie schnell befördert werden.“

„Viele Mitarbeiter sind schon lange dabei – manche sogar Jahrzehnte“, sagt sie. „Ich habe niemals Alters- oder Geschlechtsdiskriminierung bei JP Morgan erlebt. Als junge Frau hatte ich oft mit deutlich älteren Kollegen und Vorgesetzten zu tun – ich wurde immer nach meinen Fähigkeiten beurteilt.

Eine ehemalige HR-Mitarbeiterin von Goldman Sachs beschreibt das Unternehmen als „kundenbezogen, meritokratisch und weniger um den Wettbewerb besorgt als andere Banken, wärmer und freundliches als die Leute glauben. Lloyd Blankfein z.B., der in der Presse ziemlich schlecht weggekommen ist, ist tatsächlich ein ziemlich netter Mensch; ein humorvoller und selbstkritischer Unterhalter, der auch über sich selbst lachen kann.“

„Die Mitarbeiter von Goldman Sachs sind sehr stolz auf ihre Arbeit und das Unternehmen. Sie sind nicht so unsicher wie die Mitarbeiter anderer Unternehmen, die ich kenne. Wenn beispielsweise jemand ein Jobangebot von Goldman Sachs ablehnt, dann wird er wahrscheinlich als nicht wirklich zum Unternehmen passend oder als schwach abgestempelt, während sich andere Arbeitgeber über den Verlust ärgern würden“, sagt sie.

Laut der ehemaligen Goldman Sachs-Mitarbeiterin stehe Morgan Stanley an der Wall Street im Ruf eine elitäre und angesehene – vielleicht ein wenig hochnäsige – Bank zu sein. Dagegen gelte JP Morgan als abgeschlossen. Die Mitarbeiter dieser Banken dürften dies ein wenig anders sehen.

„Die Mitarbeiter von Morgan Stanley nehmen sich selbst sehr ernst“, berichtet etwa eine Equity Sales-Expertin, die in der Vergangenheit für diese Bank sowie für Merrill Lynch und Citi gearbeitet hat. „Bei Goldman Sachs sind sie voll von sich selbst überzeugt. Es gibt einen Witz: ‚Woher weiß man, ob jemand bei Goldman Sachs Managing Director ist? Das werden sie Dir in den ersten fünf Minuten des Meetings erzählen.“

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