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Commerzbank baut mehr Stellen als bislang angekündigt ab

Die Commerzbank wird nun doch erheblich mehr Stellen abbauen als bisher angekündigt. Das teilte das Unternehmen kurz vor Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal mit.

Während die rund 400 Mitarbeiter diverser Auslands-Tochtergesellschaften (Privatinvest Bank AG, Kleinwort Benson Private Bank. Dresdner Van Moer Courtens, Dresdner VPV) darauf hoffen, bis 2011 ohne vorherige Schrumpfkur an einen Konkurrenten verkauft zu werden, wird die Immobilien-Tochter Eurohypo zunächst auf Kosten der Mitarbeiter saniert. 390 Stellen werden vor einem Verkauf abgebaut, davon 260 in Deutschland.

Darüber hinaus sucht die Commerzbank für die ehemaligen Dresdner-Bank-Töchter Bankhaus Reuschel (2008: 426 Mitarbeiter),
und die Allianz Dresdner Bauspar (2008: 350 Mitarbeiter) ebenfalls einen neuen Eigentümer.

Zugleich bekräftigte die Bank ihr Ziel, im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank 9.500 von rund 65.000 Stellen zu streichen. 1.300 Altersteilzeit-Verträge seien bereits unterschrieben oder ausgehandelt, fast 600 weitere Stellen durch freiwilliges Ausscheiden von Mitarbeitern unbesetzt, sagte der Commerzbank-Bereichsvorstand Personal, Ulrich Sieber, der Frankfurter Neuen Presse gesagt. Damit seien bereits fast 30 Prozent der in Deutschland wegfallenden 6.500 Stellen vertraglich vereinbart.

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