☰ Menu eFinancialCareers

Blicks ins Portemonnaie: Was die Spitzenverdiener der DZ Bank kassieren

DZ Bank

Auch bei den Genossen gibt es fette Boni.

Auch Genossen zahlen Spitzengehälter. Laut ihrem Vergütungsbericht zählte die DZ Bank 2016 immerhin 16 Einkommensmillionäre. Einer davon kassierte sogar 2 bis 2,5 Mio. Euro. Insgesamt jedoch gewährt der Konzern vergleichsweise geringe Vergütungen. Der Personalaufwand pro Kopf für die gut 29.000 Beschäftigen belief sich gerade einmal auf etwa 60.000 Euro.

Da in diesem Zahlen Sozialabgaben des Arbeitgebers enthalten sind, fallen die Bruttovergütungen noch niedriger aus. Allerdings umfassen die Mitarbeiterzahlen auch Teilzeitbeschäftigte, was die Vollzeitbezüge wiederum ansteigen lässt. Darüber hinaus umfassen die Zahlen auch die Beschäftigten von Konzerngesellschaften wie der R+V Versicherung, wo weniger als im Banking gezahlt wird.

Wie bei den meisten anderen Banken finden sich die Spitzenverdiener unter den sogenannten Risikoträgern, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiken der Bank tragen und zumeist Führungskräfte sind.

So verdienten – abgesehen von den Vorständen – die vier Risikoträger aus dem Asset Management am besten. Jeder von ihnen trug durchschnittlich 475.000 Euro nachhause, wovon 375.000 auf die Gehälter und 100.000 auf die Boni entfielen. Damit legten die Boni gegenüber 2015 um 25.000 Euro zu.

Die größte Gruppe unter den Risikoträgern des Konzerns findet sich freilich im Investment Banking. Die 143 Spitzenkräfte dort strichen im vergangenen Jahr durchschnittlich 293.000 Euro ein, gut 176.000 davon als Gehälter und knapp 117.000 als Boni. Rein rechnerisch stellt dies gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 22 Prozent dar. Generell lagen die Gesamtvergütungen 2016 spürbar über denen von 2015.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier