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Blick ins Portemonnaie: Was ING Diba für ihre Mitarbeiter springen lässt

Wer bei ING Diba am besten verdient.

Wer bei ING Diba am besten verdient.

Die ING Diba zählt zu den handverlesenen Banken, die tatsächlich noch Personal aufbauen. Im vergangenen Jahr kletterte die Mitarbeiterzahl um fast 200 auf über 3900 Beschäftigte. Auch bei der Profitabilität lässt die Online-Bank weitaus größere Konkurrenten wie die Deutsche Bank mit einem Vorsteuergewinn von 1,2 Mrd. Euro weit hinter sich. Bei der Bezahlung erweist sich die deutsche Tochter des niederländischen ING-Konzerns indes als wenig großzügig.

So liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt der gut 3300 Mitarbeiter im Privatkundengeschäft bei knapp 55.000 Euro, wie sich aus dem neuen Vergütungsbericht 2016 ergibt. Knapp ein Drittel davon erhielt zusätzlich einen Bonus von durchschnittlich von fast 12.000 Euro. Trotz des guten Geschäftsjahres liegen die Boni damit leicht unter dem Vorjahr.

Im Bereich Wholesale sieht es besser aus. Seit einigen Jahren will die ING Diba ins Firmenkundengeschäft vorstoßen, um die Gelder von ihren Tagesgeldkonten unters Volk zu bringen. Die mittlerweile 280 Mitarbeiter streichen hier ein Bruttojahresgehalt von gut 93.000 Euro ein. 231 Mitarbeiter kassierten überdies einen Bonus von gut 31.000 Euro. Während die Gehälter spürbar stiegen, purzelten die Boni.

Die richtig hohen Gehälter erhalten indes die etwa 100 Risikoträger der Bank, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiken des Geschäfts tragen. Im Privatkundengeschäft kassierten sie durchschnittlich ein Grundgehalt von knapp 141.000 Euro sowie einen Bonus von gut 51.000 Euro. Im Wholsesale beliefen sich diese Werte auf knapp 178.000 und 84.000 Euro. Auch hier klettern die Gehälter und fallen die Boni.

Die Zahl der Risikoträger ist allerdings recht ungleich verteilt. Während ihr Anteil im Retailgeschäft gerade einmal 1,8 Prozent ausmacht, sind es im Wholesale 13,6 Prozent. Ein einziger Mitarbeiter kassiert übrigens zwischen 1 bis 1,5 Mio. Euro.

Kommentare (1)

Comments
  1. Das Gros der Beschäftigten wird schlechter bezahlt als es diese Durchschnittszahlen suggerieren. Die Beschäftigten fordern regelmäßig bei Betriebsversammlungen eine Zulage, insbesondere für den teuren Standort Frankfurt. Diese Forderung wird immer wieder von den Verantwortlichen zurückgewiesen.
    Aufgrund der starken IT-Ausrichtung wird Personal abgebaut, zumindest ist in naher Zukunft damit auch spürbar zu rechnen. Aktuell werden “billige” Werkstudenten auf die “Fließbandarbeit” geschult, in Folge kann man die “teuren” Fachkräfte freistellen. Warten wir mal ab…in der DiBa ist nicht alles Gold was glänzt.

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