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Headhunter suchen verstärkt Banker, Finanzprofis und Consultants

Personalvermittlung

Die Personalvermittlungsbranche erlebt endlich auch in den Finanzdienstleistungen einen Frühling. Laut einer Studie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) legten die Suchaufträge von Banken in 2015 um 5,1 Prozent zu. Damit beschleunigte sich das Wachstum gegenüber 2014 als es nur 3,3 Prozent waren. Mit 3,9 Prozent fällt das Plus bei den Versicherungen bescheidener aus. Besonders kräftig wuchs indes die Nachfrage aus den Professional Services, zu denen die Consulting-Branche und die Big 4 gehören.

Insgesamt kletterte der Branchenumsatz in der Personalvermittlung in 2015 um 6,8 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. Seit dem Krisenjahr 2009 hat der Umsatz somit um fast zwei Drittel zugelegt. Und es kommt noch besser: Für 2016 wird nach der Studie „Personalberatung in Deutschland 2015/2016“ mit einem Umsatzplus von 6,8 Prozent gerechnet.

Allerdings verschieben sich die Schwerpunkte. So soll das Wachstum bei Professional Services und – erstaunlicherweise – Versicherungen mit 9,7 bzw. 9,6 Prozent besonders hoch ausfallen, während es bei Banken mit 5,5 Prozent nur leicht über dem Vorjahresniveau liegt.

Die Ergebnisse stellen auch für Finanzprofis eine gute Nachricht dar, da dies einen wichtigen Indikator für die Situation am Arbeitsmarkt abgibt. Zuletzt hatten große Banken mit umfangreichen Personalabbaumaßnahmen für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.

Weiter verschiebt sich die Einkommensverteilung der Zielpositionen. Wurden 2015 weniger Jobs mit Jahresgehältern über 250.000 Euro besetzt als in 2014, kletterte der Anteil der Jobs mit 75.000 bis 150.000 Euro deutlich.


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