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Nach Gewinneinbruch keine Aussage von Sal. Oppenheim zu Stellenabbau

Hohe Handelsverluste in der Finanzkrise haben der Privatbank Sal. Oppenheim im vergangenen Jahr den höchsten Verlust seit dem Zweiten Weltkrieg beschert und den Zuwachs bei den Mitarbeiterzahlen damit wohl abrupt gestoppt.

Napier Scott.

Wie das seit 2007 in Luxemburg ansässige Institut mitteilte, beschäftigte der Konzern im vergangenen Jahr weltweit 4.330 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.769); davon arbeiteten 2.328 (Vorjahr: 1.926) bei Sal.Oppenheim und 2.002 (Vorjahr: 1.843) bei der Tochtergesellschaft BHF.

Der Gesamtanstieg um durchschnittlich 561 Mitarbeiter (15 Prozent) resultierte zum Teil aus der Konsolidierung neuer Gesellschaften. Dadurch gewann der Konzern 311 Mitarbeiter
hinzu. Darüber hinaus hat Sal. Oppenheim im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 250 neue Mitarbeiter eingestellt. Dazu zählten auch 24 Hochschulabsolventen.

Bei der Vorlage der Quartalszahlen zeigte sich Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, zuversichtlich, dass der Konzern im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben werde. Dazu habe auch ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro und eine Kapitalerhöhung um 200 Mio. Euro beigetragen. Ob im Laufe des Jahres im großen Stil Stellen abgebaut werden, sei aber noch nicht entschieden.

Ein Satz, der vermutlich genau so richtig ist, wie der Hinweis, man habe sich wegen der Frankfurter Tochter BHF Bank nie in einem Verkaufsprozess befunden; die Prüfung einer Vielzahl von Angeboten wie Krockow gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, zählt da natürlich nicht dazu. Ein Schelm, wer denkt, dass die gebotenen Kaufpreise schlicht zu niedrig gewesen sein könnten.

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