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Jobmaschinerie Direct Banking: Der endlose Personalaufbau der ING Diba

Hauptsitz der ING Diba in Frankfurt.

Hauptsitz der ING Diba in Frankfurt.

Während in den Filialbanken reihum Stellen verloren gehen, stellt die ING Diba kräftig ein – und das seit über zehn Jahren. So beschäftigte die Direktbank Ende des abgelaufenen Jahres 3749 Mitarbeiter, was einen Nettozuwachs von 223 Stellen entspricht. In Frankfurt, dem Sitz der Bank, nahm die Beschäftigung um 157 auf 2072 Mitarbeiter zu.

An den übrigen Standorten Nürnberg, Hannover, Berlin und Wien stieg die Zahl um 66 auf 1677 Angestellte. Seit 2006 hat sich damit die Beschäftigung mehr als verdoppelt. Laut Unternehmensangaben fand der Stellensegen vor allem im Bereich „Digital Channels“ statt.

Ihren Wachstumskurs will die Tochter des niederländischen ING-Konzerns auch in 2016 fortsetzen. Aktuell seien mehr als 190 Stellen ausgeschrieben. „Besonders stark gesucht sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für IT und Wholesale Banking“, sagt ein Banksprecher.

Interessant ist weiter, dass ING Diba besser zu zahlen scheint als Filialbanken. Dies dürfte auf den hohen Anteil von IT-Experten und anderen Fachkräften zurückgehen. So belief sich der Personalaufwand pro Kopf in 2015 auf durchschnittlich knapp 84.000 Euro, was ein Plus gegenüber dem Vorjahr von immerhin gut 9 Prozent bedeutet.

Auch die Geschäftszahlen können sich sehen lassen. So kletterte das Vorsteuerergebnis binnen Jahresfrist um 26 Prozent auf gut 1,1 Mrd. Euro. Unterdessen verbesserte sich die Aufwands-Ertrags-Quote von 44 auf 40 Prozent. Die Bank musste für jeden Euro Ertrag also gerade einmal 40 Cent auf den Tisch legen.

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