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Deutsche Bank hält in der Finanzkrise am Ausbau des Privatkundengeschäfts fest

Die Deutsche Bank hat angesichts der immer dramatischer verlaufenden Finanzkrise ihre Absicht bekräftigt, bis 2012 europaweit 2.500 zusätzliche Kundenberaterstellen zu schaffen, davon etwa 1.200 in Deutschland.

Außerdem wird die Deutsche Bank in den kommenden vier Jahren in Deutschland etwa 150 neue Filialen eröffnen, sagte Rainer Neske, Privatkundenchef der Deutschen Bank, in einem Interview mit der Welt am Sonntag.

Die Gewinnmargen pro Kunde würden zwar tendenziell sinken, so Neske. Aber das werde die Bank durch neue Kunden kompensieren. Allein in den vergangenen zehn Monaten habe das Frankfurter Institut netto 650.000 Kunden hinzugewonnen.

Auf die Frage, ob die Deutsche Bank angesichts sinkender Margen im Privatkundengeschäft und einer deshalb zu erwartenden Konsolidierung zukaufen wolle, sagte Neske, es sei momentan sinnvoller, aus eigener Kraft zu wachsen, als gleich eine ganze Bank zu kaufen. “Unser Portfolio haben wir mit der Übernahme der Berliner Bank sowie der Norisbank und dem Einstieg bei der Postbank gut abgerundet.”

Bei der Vorstellung des Ausbauprogramms Anfang Oktober war bekannt geworden, dass parallel zur Schaffung der rund 1.200 Stellen für Kundenberater 1.100 Stellen in den Zentralfunktionen gestrichen werden sollen.

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