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Deutsche Börse streicht auch in Frankfurt weniger Stellen als geplant

Bei einer Betriebsversammlung der Deutschen Börse in Frankfurt am gestrigen Dienstag (23. November) hatte der Vorstand gute Nachrichten für die Mitarbeiter parat. So will das Unternehmen konzernweit nur noch 245 Stellen an den Standorten in Deutschland und Luxemburg streichen bzw. nach Prag verlagern, wie eFinancialCareers.de aus Teilnehmerkreisen erfahren hat.

Damit verringert sich auch die Zahl der betroffenen Stellen in Deutschland auf nur noch 160, wovon das Gros auf Frankfurt bzw. Eschborn entfällt. Ursprünglich hatte der DAX-Konzern in seinem Programm “Exzellenz” den Abbau oder die Verlagerung von insgesamt 370 Stellen in Deutschland und Luxemburg gefordert.

Schon einige Wochen zuvor hatte das Tochterunternehmen Clearstream bei einer ganz ähnlichen Mitarbeiterversammlung in Luxemburg bekannt gegeben, die Zahl der betroffenen Stellen im Großherzogtum von geplanten 91 auf nur noch 71 zu verringern. Entgegen den ursprünglichen Plänen soll beispielsweise das sogenannte Command-Center, das die IT-Qualitätskontrolle umfasst, in Luxemburg verbleiben.

Gegen den Stellenabbau und das sogenannte “Nearshoring” von Backoffice-Tätigkeiten an den günstigeren Standort Prag hatten sich der Betriebsrat in Frankfurt sowie die Luxemburger Gewerkschaften heftig gewährt und sich in Briefen an den damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch sowie an den Luxemburger Premierminister Jean-Claude Juncker beschwert.

Das Sparprogramm soll unverändert bis Ende 2012 umgesetzt werden, womit jährliche Einsparungen von 33 Mio. Euro erzielt werden sollen. Um den Stellenabbau zu erreichen, bietet das Unternehmen auf freiwilliger Basis Abfindungszahlungen, Vorruhestandsregelungen sowie Sabbatjahre an. Dagegen wurde der zusätzliche Abbau von 80 Managerstellen im Konzern bereits umgesetzt.

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