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Boston Consulting: Studenten vom Social Media-Recruitment der deutschen Banken enttäuscht

Das Urteil über die Auftritte deutscher Banken in Sozialen Medien fällt eindeutig aus.

Das Urteil über die Auftritte deutscher Banken in Sozialen Medien fällt eindeutig aus.

Nach einer neuen Studie der Boston Consulting Group (BCG) tummeln sich die Studenten in den Sozialen Netzwerken. Nach einer Umfrage unter 700 deutschen Studenten verfügen zwei Drittel über ein Xing- oder LinkedIn-Account und „unglaubliche“ 99 Prozent besitzen ein Facebook-Account. Trotz der fast vollständigen Marktpenetration nutzen die deutschen Banken Facebook kaum, um Praktikanten oder Berufseinsteiger anzuwerben. Damit vergeben sie eine große Chance.

Obgleich immerhin 78 Prozent der Studenten die Kanäle der Sozialen Medien nutzen, haben auf diese Weise gerade einmal 2 Prozent ein Praktikum gefunden. Dagegen gaben 47 Prozent an, ein Praktikum über andere Websites gefunden zu haben und 28 Prozent über Empfehlungen.

„Viele Arbeitgeber betrachten Facebook fälschlicherweise nicht als einen Recruitment-Kanal“, kritisieren die Autoren der BCG-Studie. Oft würden die Sozialen Medien nur für Employer-Branding genutzt.

Dagegen geben die Studenten zunehmend berufsrelevante Informationen auf Facebook preis. Fast ein Drittel informieren über ihre Studienabschlüsse und knapp ein Viertel über ihre beruflichen Erfahrungen und Interessen.

 

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