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Naturwissenschaftler gesucht für Beratung im Finanzumfeld

Bei Beratungs- und Softwareanbietern im Finanzumfeld wird derzeit eingestellt. Gesucht sind neben den klassischen wirtschaftswissenschaftlich ausgebildeten Beratern auch Naturwissenschaftler.

Naturwissenschaftler stehen derzeit in der Beratung für Banken, Asset Manager und Versicherungen wegen ihrer analytischen Fähigkeiten hoch im Kurs. Der Kölner Beratungs- und Softwareanbieter ifb Group, der 1.400 Finanzdienstleister zu seinem Kundenkreis zählt, will 2007 60 neue Stellen schaffen, darunter auch viele für Physiker und Mathematiker.

“Einige unserer Berater für Banksteuerung hatten zum Beispiel in theoretischer Physik promoviert, bevor sie bei uns anfingen”, berichtet Klaus Wiegand, Partner und Personalchef der ifb AG in Köln. “Ihr Vorteil: Sie beherrschen komplexe Berechnungsmodelle, die in der Physik gleichermaßen vorkommen wie etwa bei der Steuerung des Kreditportfolios einer Bank.”

Die Beratung für Banksteuerung und Risikomanagement ist jedoch nicht der einzige Bereich, in dem ifb Naturwissenschaftler beschäftigt. “Unsere Mitarbeiter mit naturwissenschaftlichen Ausbildungen arbeiten insbesondere im Geschäftsbereich SAP Services, der sich mit der Implementierung von SAP-Software in den Kundenunternehmen befasst”, so Wiegand.

Die Frankfurter d-fine GmbH, die insbesondere Banken, Versicherungen, Asset Manager und Industrieunternehmen beim Aufbau ihrer Handels- und Risikomanagementsysteme berät, plant 2007 ebenfalls rund 60 Neueinstellungen.

“Wir adressieren bevorzugt Mathematiker und Physiker aufgrund ihrer starken mathematischen und analytischen Fähigkeiten”, unterstreicht auch Wolfgang Pleyer, der für Personal verantwortliche Partner bei d-fine, die Stärken der Naturwissenschaftler. Von den über 150 d-fine-Beratern haben rund 90% einen entsprechenden Studienhintergrund.

Zwar legen beide Beratungen Wert auf hervorragende akademische Leistungen, dennoch brauchen Bewerber auch diverse Soft-Skills. “Es genügt nicht, ein Zahlengenie zu sein”, weiß ifb-Personalchef Wiegand.

Denn nicht nur das analytische, vernetzte und interdisziplinäre Denken, der Forscherdrang und IT-Fachwissen sind gefragt, sondern auch hohe kommunikative und soziale Kompetenzen. Die idealen Bewerber bei d-fine sind “teamfähig, erfassen auch sehr komplexe Aufgaben schnell und können sich rasch in neue Umgebungen einarbeiten,” so Pleyer. “Sie haben Beratungstalent, hohe Einsatzfreude und sind flexibel und belastbar.”

Angehende Berater müssen nicht zwingend wirtschafts- und finanzspezifische Vorkenntnisse mitbringen. Im Zusammenspiel mit der täglichen Arbeit bauen die Naturwissenschaftler im Rahmen hochqualitativer Weiterbildungsmöglichkeiten mit der Zeit hochspezialisiertes Branchen-know-how auf.

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