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Was im deutschen Asset Management verdient wird

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Das Asset Management blickt zumindest im Aktiengeschäft auf gute Jahre zurück. Wir nehmen dies zum Anlass, um einmal aufzustellen, welche Gehälter in der Branche in Deutschland gezahlt werden. Zu den Vergütungsangaben haben die Personalaberater Carsten Kröhl von Heads! und Patrick Riske von Fricke Finance & Legal in Frankfurt beigetragen.

Laut dem Kröhl würden internationale Adressen in Deutschland oft besser als heimische Anbieter zahlen. Auch würden die Gehälter tendenziell in Institutional Sales höher als in Whole Sales ausfallen. Ähnlich sehe es bei Produkten mit höheren Margen aus.

Bei den in der Tabelle aufgelisteten Werten handelt es sich um die Grundgehälter. Hinzu kommen noch die Boni. Nach Kröhls Erfahrung liegen die variablen Vergütungen im Wholesale und Institutional Sales bei einer Zielerreichung von 100 Prozent durchschnittlich zwischen 30 bis 100 Prozent. „100 Prozent sind im Institutional Sales durchaus möglich und ein Gehalt von 150.000 plus einem Bonus von 150.000 Euro nicht außergewöhnlich“, sagt Kröhl. „Einen Bonus von mehr als 100 Prozent gibt es aber nur selten.“

Im Portfolio Management werde im Multi Asset-Management mehr als im Single Asset Management gezahlt. Darüber hinaus würden Portfolio Manager mit Führungsverantwortung besser abschneiden. Die Boni würden sich natürlich stark an dem Volumen und der Performance des zugrundeliegenden Fonds halten. Eine variable Vergütung von 30 bis 60 Prozent der Grundgehälter sei üblich. Ein Leiter Gesamt-Portfolio-Management könne durchaus ein Gehalt von 250.000 Euro und mehr erhalten.


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