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Immobilienboom: Wie die Karrierechancen bei Deka aussehen

Deka_Frankfurt

Das Niedrigzinsumfeld macht’s möglich. Kaum eine Anlageklasse boomt so wie Immobilien. Das beflügelt auch das Geschäft von Immobilienfondsanbietern wie Deka Immobilien. Dort sind derzeit 570 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. 2015 kam hier ein nicht „unerheblicher Anteil“ an Stellen neu hinzu. „Wir werden auch im nächsten Jahr zusätzliche Stellen schaffen“, versichert Nadine Kirch, Leiterin Führungskräftebetreuung & Rekrutierung der DekaBank. „Jedes Jahr haben wir zudem einige Trainees und beschäftigen Praktikanten.“ In einem Gespräch erläutert Kirch, wie eine Karriere in der Boombranche gelingt.

Welche Profile werden gesucht?

Bei Deka Immobilien floriert seit einigen Jahren das Geschäft. „Eben weil es boomt, suchen wir derzeit in jedem Bereich im Geschäftsfeld Immobilien. Wir suchen kompetente Mitarbeiter im Immobilienfondsmanagement, im An- und Verkauf, in der Immobilienverwaltung, in der Finanzierung, aber auch in den internen Diensten von Deka Immobilien“, sagt Kirch. „Wir suchen im Inland wie auch im Ausland.“

Was muss man für eine Karriere im Immobiliengeschäft mitbringen?

„Idealerweise bringt man bereits einen Immobilienbezug im Studium mit, genauso wichtig ist allerdings praktische Vorerfahrung“, sagt Kirch. Doch es gäbe auch Jobs für klassische Betriebswirte oder Naturwissenschaftler. „Gerade wenn es um Analysen oder Auswertungen geht, sind zum Beispiel auch Mathematiker gefragt.“ Laut Kirch bringen die Bewerber in der Regel einen Immobilienschwerpunkt aus dem Studium mit. Da Deka Immobilien auch im Ausland aktiv ist, werden internationale Erfahrung und gute Englischkenntnisse bzw. eine weitere Fremdsprache ebenfalls gern gesehen.

Das spezialisierte Geschäft fordert eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung. Viele Kandidaten bringen eine Fortbildung aus dem Immobilienbereich mit. „Das stellt aber kein Muss dar“, sagt Kirch. Deka Immobilien sei auf zu vielfältige Weise „unterwegs“, um eine konkrete Fortbildung vorauszusetzen.

Wie sehen die Karrierewege aus?

„Ein idealer Weg wäre, dass wir uns bereits im Studium kennenlernen und jemand bei uns ein Praktikum macht, das dann vielleicht in eine studentische Aushilfstätigkeit übergeht“, erzählt Kirch. „Ein Traineeprogramm bei uns könnte folgen, an das sich die Einarbeitung in eine Spezialistenfunktion anschließen könnte. Später wären die Übernahme von Projekten und wechselnde Funktionen innerhalb des Immobiliengeschäfts denkbar.“ In der Realität seien die Karrierewege jedoch weniger stringent. „Da ist viel denkbar“, ergänzt Kirch. Auch intern bestehe eine hohe Wechselbereitschaft.

Was müssen Studenten mitbringen, um bei Deka ein Praktikum zu erhalten?

„Uns ist wichtig, dass die Studenten zumindest die Halbzeit ihres Studiums hinter sich haben“, betont Kirch. Dies gilt für die gesamte Deka-Gruppe. Sämtliche Praktika würden auf der Unternehmenswebsite ausgeschrieben. Im Schnitt würden die Praktika drei bis sechs Monate dauern. „Da wir eine ‚Fair Company‘ sind, beschäftigen wir nur Praktikanten, die noch im Studium sind. Aus diesem Grund ist auch die maximale Dauer auf sechs Monate begrenzt. Wir nutzen Praktikanten nicht, um Belastungsspitzen auszugleichen.“ Ein Teil der Traineestellen würden übrigens aus den ehemaligen Praktikanten besetzt.

Wie sieht das Traineeprogramm bei Deka aus?

Bei der Deka dauert ein Traineeprogramm zwölf bis 18 Monate, wobei die Stellen individuell ausgeschrieben werden. Die Traineestellen werden ganzjährig nach Bedarf der Facheinheiten ausgeschrieben und besetzt. Nach der Sichtung der Bewerbung würden zunächst ein Telefoninterview und anschließend ein Auswahltag arrangiert.

„Das Besondere an unserem Traineeprogramm ist: Wir setzen die Trainees bereits in der Abteilung und deren Umfeld ein, wo sie später beschäftigt werden sollen“, erläutert Kirch. 20 bis 30 Prozent der Zeit würden die Trainees in anderen Bereichen verbringen, um die Schnittstellen kennenzulernen. Der konkrete Fahrplan werde individuell mit dem jeweiligen Berufseinsteiger abgestimmt. Hinzu kämen Seminare und Kaminabende.

Welche Chancen haben Seiteneinsteiger?

„Die gesamte Deka-Gruppe, nicht nur der Immobilienbereich, strebt eine hohe interne Wechselbereitschaft an“, betont Kirch. „Von daher sind interne und externe Quereinsteiger erwünscht. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter durch den internen Wechsel ihre Perspektiven erweitern.“


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