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Von A bis Z: Was die Investmentbanken in London für ihre Mitarbeiter springen lassen

Verguetung_London

Wer schon immer wissen wollte, was die hochbezahlten Investmentbanker in der Londoner City einstreichen, der ist hier richtig. Denn die Banken-Vergütungs-Website Emolument hat die Daten von 5500 Bankern ausgewertet. Die Ergebnisse sind sowohl nach Karrierelevel wie Analyst, Associate Vice President, Director und Managing Director ebenso aufgeschlüsselt wie nach einzelnen Banken. Die jeweiligen Werte sind als Median zu verstehen. Die Vergütungen beziehen sich auf Jobs im sogenannten Front Office.

Die Mediane der Vergütungen von Analysten in London

Die folgende Tabelle gibt die Mediane für die ersten drei Analysten-Jahre im Londoner Investmentbanking an und zwar für Gehälter und Boni. Daraus ergibt sich der Schluss, dass die jüngeren Beschäftigten der Royal Bank of Scotland und der französischen Banken schon einmal „Good bye“ sagen sollten und zwar zu ihren Boni.

Die Mediane der Vergütungen von Associates

Die folgende Tabelle enthält die Mediane für Gehälter und Boni der Associates im Londoner Investment Banking. Morgan Stanley scheint gegenüber seinen Beschäftigten am Großzügigsten zu sein.

Die Mediane für Vice Presidents (VPs)

Bei den VPs scheint sich die US-Investmentbank Goldman Sachs vom Feld ihrer Mitbewerber abzusetzen. Dies suggerieren zumindest die Daten von Emolument. Demnach liegt der Median bei stolzen 220.000 Pfund. Zum Vergleich: Bei der RBS sind es „nur“ 141.000 Pfund.

Die Mediane für Directors

Auf dem Director-Level schneiden angeblich die Mitarbeiter der Bank of America Merrill Lynch am besten ab; die RBS bildet wieder einmal das Schlusslicht. Die Mitarbeiter der französischen Banken sollten sich keine allzu großen Hoffnungen auf einen fetten Bonus machen.

Die Mediane für die Managing Directors (MDs)

Schließlich verrät Emolument auch, wie viel Managing Directors an der Themse verdienen. Erstaunlicherweise sind es diesmal nicht die US-Banken, die am besten abschneiden. Abgesehen von JP Morgan finden sich die dicksten Vergütungspakete bei europäischen Banken wie der UBS oder der Deutschen Bank. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die US-Banken nicht exzellent zahlen, sondern nur dass sich die Vergütung dort auf wenige Top-Verdiener konzentriert. Erstaunlicherweise schneiden die Directors bei der japanischen Bank Nomura bescheiden ab, während die MDs gut kassieren.

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