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Bei der LBBW scheiden 1100 Mitarbeiter freiwillig aus

Bei der Sanierung ist die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in 2010 ein gutes Stück vorangekommen. Laut dem deutschen HGB-Abschluss verzeichnete die LBBW einen Vorsteuergewinn von 300 Mio. Euro, nachdem das Institut im Vorjahr noch einen Verlust von 2,1 Mrd. Euro verkraften musste.

Doch nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS schrieb die Bank abermals rote Zahlen in Höhe von rund 340 Mio. Euro, wie die LBBW am heutigen Freitag (25. Dezember) mitteilte. Damit gelingt der Landesbank ein ganz ähnliches Kunststück wie der Commerzbank, die nach IFRS einen Milliardengewinn und nach HGB einen Milliardenverlust auswies. Laut der LBBW würden die volatilen Finanzmärkte das Ergebnis unter IFRS wesentlich schwerer Belasten als unter HGB.

“Mit dem operativen Kundengeschäft sind wir äußerst zufrieden. Mit der Fokussierung auf kundenorientiertes Bankgeschäft sind wir auf dem richtigen Weg”, sagte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter.

“Auch beim Stellenabbau liegt die Bank auf Kurs. Bis heute haben rund 1100 Mitarbeiter von Angeboten auf ein freiwilliges Ausscheiden Gebrauch gemacht”, hieß es von der Bank. Bis 2013 will die strauchelnde Landesbank insgesamt 2500 Stellen abbauen. Darüber hinaus verließen Mitarbeiter aufgrund natürlicher Fluktuation das Institut. Mithin sank der Verwaltungsaufwand um 7 Prozent auf etwa 1,75 Mrd. Euro.

Genauere Angaben zum weiteren Mitarbeiterabbau und zum Personalaufwand wollte ein Unternehmenssprecher nicht machen und verwies auf die Vorlage der Geschäftszahlen am 20. April. Derzeit beschäftigt das Institut noch etwa 13.000 Mitarbeiter.

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