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Gehaltsstudie von Robert Walters: Was Banker in 2011 verdienen

Die Gehaltszuwächse im deutschen Banken und Finanzdienstleistungssektor fielen in 2010 eher bescheiden aus. Zu diesem Ergebnis kommt die jetzt vorgelegte “Global Salary Survey 2011” des internationalen Recruitment-Unternehmens Robert Walters.

“Wir beobachteten keine bedeutsamen Gehaltserhöhungen in 2010, obgleich wir einige Zuschläge für Berufsgruppen gesehen haben, die für geschäftskritische Positionen eingestellt wurden. Boni wurden zunehmend als Teil eines umfassenden Vergütungspakets angeboten und sollten in 2011 weiter steigen”, heißt es in der Studie.

Zwar wurden in 2010 die Einstellungsstops aufgehoben, dennoch gingen die Unternehmen noch sehr vorsichtig bei der Rekrutierung neuen Personals vor. “Die Einstellungsprozesse zogen sich in die Länge und die Unternehmen suchten üblicherweise nach Kandidaten mit einschlägiger Berufserfahrungen, die 90 bis 95 Prozent des Anforderungsprofils entsprachen”, so die Experten.

Kampf um Talente wird härter

Doch mit der fortschreitenden Erholung steigt das Selbstvertrauen der Beschäftigten und mit ihm die Bereitschaft für einen Wechsel. Daher müssen sich die Unternehmen stärker bemühen, ihr bestes Personal an sich zu binden. Als Folge davon dürfte das Gehaltsniveau steigen.

“Obgleich wir davon ausgehen, dass die Gehälter steigen, werden auch andere Bestandteile des Vergütungspakets wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen, da der Kampf um die Talente intensiver wird”, heißt es weiter. So werden das Aufgabenfeld der jeweiligen Stelle, die soziale Umgebung und die Karrierechancen neben der Bezahlung immer wichtiger.

Insgesamt gibt Robert Walters einen positiven Ausblick für das laufende Jahr: “Wir erwarten, dass die besseren wirtschaftlichen Bedingungen den Finanzmarkt in 2011 antreiben werden. Als Folge davon nehmen wir an, dass die Gehälter auch weiterhin steigen werden, da die Nachfrage nach Fachkräften in Führungspositionen intensiver wird.”

Konkret rechnet Robert Walters mit folgenden Gehaltsspannen in Deutschland:



Quelle: Robert Walters

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