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Auf Heller und Pfennig: Was die Helaba für ihre Mitarbeiter springen lässt

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Nach der LBBW hat jetzt auch die Helaba ihren Vergütungsbericht 2014 veröffentlicht, der spannende Einblicke in die Vergütungsstruktur der Landesbank erlaubt. So belief sich das durchschnittliche Bruttojahresgehalt der Bank im abgelaufenen Jahr auf gut 71.200 Euro, wozu noch ein Bonus von knapp 10.500 Euro kam. Insgesamt strich ein Mitarbeiter also durchschnittlich 81.700 Euro ein. Die Spanne zwischen den Mitarbeitern im Bereich Produkt / Vertrieb und Corporate Center fällt mit 86.100 zu 76.400 Euro überschaubar aus.

Gesondert weist die Helaba die Gehälter der sieben Vorstandsmitglieder und der 20
Risikoträger aus. Bei den sogenannten „Risk Takers“ handelt es sich um diejenigen Mitarbeiter der Bank, die eine besondere Verantwortung für Risiko und Erträge der Bank tragen und daher auch überdurchschnittlich bezahlt werden. Ihre Gesamtvergütung belief sich in 2014 auf durchschnittlich gerade einmal 345.000 Euro. Zum Vergleich: Laut dem Vergütungsbericht der Deutschen Bank strichen die etwa 2900 Risikoträger des Bankenriesen pro Kopf etwa 983.000 Euro ein.

Das Verhältnis von Boni zu Grundgehältern beträgt selbst bei den Risikoträgern der Helaba gerade einmal 53 Prozent. Damit erfüllt die Landesbank die EU-Bonusdeckelung von 100 Prozent der Grundgehälter mühelos. Bei den Leitern der Risikokontrollfunktionen wie Personal, Revision, Bilanzen und Steuern, Konzerncontrolling, Risikocontrolling, Compliance und Recht beläuft sich der Anteil sogar nur auf 14 bis 37 Prozent. Bis 50.000 Euro werden sämtliche Gehälter in bar ausbezahlt. Was darüber hinausgeht, wird über drei Jahre verzögert überwiesen.


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