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GASTKOMMENTAR: Von der Bedeutung, sinnlose Routinearbeit unglaublich gut zu machen

Ich bin im ersten Jahr als Associate in der Aktienanalyse tätig. Ich habe mehrere Wochen damit zugebracht, Charts und Datenanalysen für meinen Vorgesetzten zusammentragen. Mit dem Erstellen von leichtverständlichen Excel-Charts, Kurven, statistischen Analysen und Power Point-Präsentationen verbringe ich jeden Tag.

Ist es das wert? Wird das tatsächlich meine Karriere voranbringen? Das würde ich gerne denken.

Ein Menge von Einsteigern (und sogar erfahrene Leute) haben einen falschen Eindruck von Bankkarrieren. Sie denken: “Ich sollte etwas sinnvolleres tun, nicht nur Excel und Bloomberg-Daten anzuhäufen.”

Doch ich glaube, dass diese Weise von zahlenverarbeitender Analyse entscheidend für meinen künftigen Erfolg ist. Ohne das sind Juniorbanker einfach zu “feucht hinter den Ohren”, um eine Präsentation von Angesicht zu Angesicht zu halten oder in das direkte Kundengespräch einzutreten.

Falls Sie die Karriereleiter hinaufklettern wollen, dann müssen Sie Ihre Analyse-Aufgaben ordentlich machen, um Ihren Vorgesetzten zu beeindrucken. Es ist entscheidend, die Interessen Ihres Chefs gegenüber den eigenen in den Vordergrund zu rücken. Als mein ehemaliger Vorgesetzter Marketing-Trips plante, habe ich mich Tag und Nacht mit Marketing-Material abgemüht.

Einmal habe ich mich gemeinsam mit einem anderen Analysten zwei Wochen mit einer 20seitigen Power Point-Präsentation beschäftigt. Wir wollten sicherstellen, dass die Folien aktuell und leicht zu lesen waren – sogar für einen Investment-Novizen.

Leisten Sie immer Ihre beste Arbeit, wenn es den Job Ihres Vorgesetzten erleichtert. Von Senioranalysten habe ich gelernt, dass sie gerne mit Junioranalysten arbeiten, die sich an ihrer Arbeitsbelastung beteiligen.

Von Zeit zu Zeit mag ein Senioranalyst sich mit einigen Ratschlägen bedanken, doch nur wenn Sie einen qualitativ sehr guten Job machen. Beispielsweise prüfe ich jede Power Point-Folie doppelt, um sicher zu stellen, dass jede Schriftgröße korrekt ist.

Eine kleine Panne – wie ein Tippfehler – sieht auf einem großen Bildschirm unprofessionell aus. Und möglicherweise wirkt der Präsentierende (z.B. Ihr Boss) aufgrund der Panne nicht überzeugend. Das ist für Ihre Karriere nicht wirklich hilfreich!

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