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Hedgefonds wollen Chefkontrolleur der Deutschen Börse abberufen

Bei der Deutschen Börse bahnt sich laut Spiegel Online ein Machtkampf an. Großaktionär Christopher Hohn, Chef des Hedgefonds TCI, fordert die Ablösung von Aufsichtsratschef Kurt Viermetz. Der ist auch Chef des Gremiums bei der Pleitebank Hypo Real Estate.

TCI habe vom Vorstand schriftlich die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung verlangt, teilte die Deutsche Börse am Freitag mit.

Unterstützt wird Hohn vom Hedgefonds Atticus, ebenfalls Großaktionär der Deutschen Börse. “Beide Großaktionäre arbeiten eng zusammen und sind übereinstimmend äußerst unzufrieden mit der Arbeit von Herrn Viermetz”, schreibt Spiegel Online.

Während einer außerordentlichen Sitzung Mitte September hatte der Aufsichtsrat die Konzernstrategie des Managements mit den drei Säulen Kassahandel, Derivategeschäft und Abwicklung gestützt.

Auslöser für die Gremiumssitzung waren frisch aufgekommene Spekulationen, dass TCI und Atticus gemeinsam auf eine Abspaltung des Aktienmarktgeschäfts der Deutschen Börse drängten, um so den kräftigen Kursrückgang der Deutschen-Börse-Aktie zu stoppen.

Die beiden Hegdefonds – die im Jahr 2005 den Kauf der Londoner Börse durch die Frankfurter verhindert und den Rücktritt des damaligen Vorstandsvorsitzenden Werner Seifert bewirkt hatten – hatten Anfang September der Finanzaufsicht BaFin ein künftig gemeinsames Vorgehen angezeigt.

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