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AUSBAU: Allianz schafft nach Dresdner-Bank-Verkauf 500 Arbeitsplätze

Trotz deutlich niedrigerer Gewinne im Nichtleben- und Bankgeschäft hat der Versicherungskonzern Allianz dank Beteiligungsverkäufen im zweiten Quartal die Markterwartung übertroffen und rund 1,9 Mrd. Euro verdient.

Mit dem Verkauf der Problem-Tochter Dresdner Bank an die Commerzbank hat sich das Münchener Unternehmen nicht nur von einem milliardenschweren Mühlstein getrennt. Daneben dürfte die Veräußerung der Anteile an der chinesischen Bank ICBC nach Schätzungen von Analysten einen Buchgewinn von rund 700 Mio. Euro in die Konzernkasse gespült haben.

Das nach dem Verkauf der Dresdner Bank verbliebene Bankgeschäft um die Tochtergesellschaft Oldenburgische Landesbank und die vor kurzem gegründete Allianz Bank musste wegen der Anlaufverluste einen Gewinnrückgang um 77 Prozent auf 40 (Vorjahr: 173) Mio. Euro hinnehmen.

Im wichtigsten Geschäftsfeld Schaden/Unfallversicherung fiel der Gewinn wegen kleinerer Unwetterschäden sowie Großschäden wie das verheerende Erdbeben in Italien um 47 Prozent. Aufwärts ging es dagegen in der Leben- und Krankenversicherung, deren operatives Ergebnis sich wegen der Erholung an den Börsen um 41 Prozent verbesserte.

Die Mitarbeiterzahl des Allianz-Konzerns hat sich wegen des Verkaufs der Dresdner Bank weltweit auf 155.769 (Ende 2008: 182.865) verringert. In Deutschland arbeiteten Ende Juni noch 49.654 (71.267) Beschäftigte, im Ausland waren es 106.115 (111.598).

Da auf die Dresdner Bank 27.597 Mitarbeiter entfielen, hat der Konzern seit Jahresbeginn weltweit 501 neue Stellen geschaffen.

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