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FIG-Banker gefragt

Die Bankenbranche in Deutschland und ganz Europa ist in Bewegung. Die M&A-Branche sucht Banker, die die Fusionswelle betreuen.

Der Verkauf der Landesbank Berlin durch das Bundesland Berlin an den DGSV ist die jüngste einer ganzen Reihe von Fusionen, Käufen und Übernahmen in der Bankenbranche, die sich über ganz Europa erstrecken. Die letzte wird es nicht gewesen sein: In Europa tobt der Übernahmepoker um die ABN Amro, ein Zusammenschluss von UniCredit und der französischen Société Generale wird kolportiert.

Seit 2006 ist die Fusionswelle im europäischen Finanzdienstleistungssektor weiter angestiegen. Das Volumen der Zusammenschlüsse und Übernahmen legte im Vergleich zu 2005 um fast 80% auf 137 Mrd. Euro zu, wie aus der Studie “Financial Services M&A – Going for growth in Europe” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Der Wert der Fusionen und Übernahmen im Bankensektor verdoppelte sich 2006 auf fast 100 Mrd. Euro und machte damit über 70% des Transaktionsvolumens in der gesamten Finanzdienstleistungsbranche aus.

“Der drastische Anstieg ist in erster Linie auf den Bankensektor zurück zu führen”, bestätigt Daniel Knüsel, Partner bei PwC im Bereich Financial Services. “Während hier in den vergangenen Jahren grenzüberschreitende Fusionen dominierten, stand 2006 vor allem in Italien und Frankreich die Konsolidierung auf nationaler Ebene im Vordergrund.” Auch 2007 werde der Bankensektor bei der Konsolidierung der europäischen Finanzbranche die Führungsrolle einnehmen.

“Viele Häuser suchen für die Financial Institution Groups ihre Merger & Akquisitions-Teams Banker mit Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche”, beobachtet Dr. Sabrina Tamm, Consultant bei der international tätigen Personalberatung Smith & Jessen in Frankfurt. Neben den erhöhten M&A-Aktivitäten im Sektor Banken und Versicherungen trägt der Branchenexpertin zufolge auch der seit 2004 zu beobachtende Aufbau von M&A-Teams einiger ausländischer Banken in Frankfurt, darunter auch einige amerikanische Adressen, dazu bei.

Eine noch höhere Nachfrage nach FIG-Bankern besteht Dr. Tamm zufolge allerdings in London. Hier sind die größeren, weltweit operierenden Teams beheimatet.

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