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Quirin Bank hat Mitarbeiterzahl 2008 um mehr als 30 Prozent gesteigert

Die kleine Berliner Privatkundenbank Quirin hat sich in der Krise zu einem Jobmotor entwickelt. Binnen Jahresfrist erhöhte das Institut die Mitarbeiterzahl um mehr als ein Drittel auf 275 von 206. Die Kundenzahl hat sich im vergangenen Jahr auf 4.200 verdoppelt, hieß es in einer Mitteilung.

Quirin positioniert sich seit Monaten als ein Institut, das seinen Kunden nicht die Finanzprodukte aufschwatzt, die gerade die höchsten Provisionen abwerfen, sondern als den Prototypen eines neuen “Private Banking”: So müssen Kunden, die mindestens 50.000 Euro anlegen wollen, pro Monat für die Beratung 75 Euro berappen. Dafür verspricht die Bank im Gegenzug, keine versteckten Gebühren und Kommissionen zu kassieren.

Daneben offeriert die Bank Investmentbanking-Dienstleistungen für Mittelständler; außerdem bietet sich Quirin als externer Dienstleister für das Portfoliomanagement von Vermögensverwaltern an.

Laut Webseite sucht die Bank weiter an allen Standorten Mitarbeiter. Aber nur Berater, keine Verkäufer. Leute, die so professionell beraten wollen, wie sie es einmal gelernt haben – und die Begriffe wie “Abverkaufsliste”, “Vertriebswettbewerb” und “Produktoffensive” nie wieder hören wollen. So lauten jedenfalls drei von sechs grotesk-naiven Einstellungskriterien, die neue Mitarbeiter erfüllen sollten, wenn sie bei der Bank glücklich werden wollen.

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