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Defizite beim “Talent-Management” sind weitverbreitet

Unternehmen sichern sich Wettbewerbsvorteile, wenn sie motivierte, leistungsstarke und innovationskräftige Mitarbeiter haben. Das weiß jeder. Vernachlässigen Unternehmen jedoch Leistungsträger und Nachwuchskräfte, riskieren sie ihren wirtschaftlichen Erfolg.

Zwar haben drei von vier Unternehmen eine “Talent-Management”-Strategie entwickelt, doch nur jedes dritte Unternehmen kümmert sich auch aktiv um seine Talente. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Beratungsagentur Hewitt.

“Wollen die Unternehmen hierzulande dem zunehmenden Konkurrenzdruck standhalten, so müssen sich die Personalbereiche in Deutschland besser um ihre Mitarbeiter kümmern”, sagt Nicole Dornhöfer, Leiterin Talent Management bei Hewitt Associates in Deutschland.

Unternehmen sollten ihre Führungskräfte für Talent-Management sensibilisieren und ihnen durch spezielle Schulungen Hilfestellung bieten. Hierbei sind vier Punkte zu beachten:

1. Prognostizieren Sie die Nachfrage nach Personal und bestimmten Fähigkeiten mindestens zwei Jahre im Voraus. Nutzen Sie externe Analysen über die Verfügbarkeit der passenden Talente und geforderten Fähigkeiten, um ein konkretes Bild des Kandidatenmarktes zu erhalten.

2. Entwickeln Sie Kennzahlensysteme, die den aktuellen und zukünftigen Talent-Bedarf messen.

3. Übertragen Sie Ihren Führungskräften die Verantwortung für das Thema Talent-Management. Bieten Sie Schulunge und Fortbildungen an. Stellen Sie sicher, dass der Talent-Management-Prozess von allen Managern und Mitarbeitern vorangetrieben wird.

4. Schaffen Sie klare Verhältnisse! Definieren Sie die Rollen und Verantwortlichkeiten ihrer Führungskräfte und schaffen Sie variable Leistungsanreize für eine erfolgreiche Umsetzung des Talent-Management-Prozesses.

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