☰ Menu eFinancialCareers

Dekabank will trotz Finanzkrise das Derivategeschäft ausbauen

Während andere Banken wegen der Finanzkrise das Derivategeschäft zurückfahren, will die Dekabank genau diesen Bereich ausweiten.

“Das Ziel ist, die Deka nach der Deutschen Bank zum größten Derivatehändler in Deutschland zu machen”, sagte Dekabank-Chef Franz Waas in einem Zeitungsinterview .

Das Derivategeschäft wachse allein mit Hilfe der von Kunden in die Fonds gesteckten Gelder und habe im vergangenen Jahr 130 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen, so Waas weiter.

Erst im Dezember hatte die Dekabank mit Willi Ufer, dem ehemaligen Global Head of Markets bei der Commerzbank, einen neuen Leiter für die Einheit Markets verpflichtet, wo er u.a. die Handels- und Sales-Aktivitäten sowie das Liquiditätsmanagement verantwortet. Die Einheit stellt außerdem Derivate für die Wertpapierfonds bereit.

Nach Auskunft eines Sprechers soll das zwölfköpfige Derivate-Team trotz der Expansionspläne nicht ausgebaut werden.

Ansonsten stehen die Zeichen bei der Dekabank aber auf Personalwachstum: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hat das Institut gegen den Markttrend die Zahl der Beschäftigten um rund acht Prozent erhöht. Waren Ende 2007 noch durchschnittlich 3.089 Stellen besetzt, lag dieser Wert Ende September 2008 bei 3.346.

Gegenwärtig sucht das Institut zahlreiche Experten für Informationstechnik, aber auch einen Fondsmanager für strukturierte Geldmarktprodukte, einen Juristen und Wirtschaftswissenschaftler für verschiedene Managementpositionen.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier