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70 Fragen, mit denen Sie in jedem Vorstellungsgespräch rechnen müssen

Keine Angst vor Stressfragen.

Keine Angst vor Stressfragen.

Ein Vorstellungsgespräch stellt keine einseitige Fragestunde dar. Vielmehr sollten Bewerber in einem solchen Interview auch selbst pro-aktiv (intelligente) Fragen stellen und für eine angenehme Gesprächsatmosphäre sorgen. Dennoch fürchten sich viele Teilnehmer vor den möglichen Fragen. Das muss nicht sein, denn oft agieren Hiring Manager und Fachvorgesetzte einfallslos und stellen die immer gleichen Fragen. Daher haben wir eine umfassende Liste von 70 Fragen zusammengestellt, mit denen Sie auf alle Unwägbarkeiten bestens vorbereitet sind.

Fragen aus dem Bereich: Wieso gerade Banking?

Zur Beantwortung derartiger Fragen gibt es einige grundlegende Regeln, die Bewerber beherzigen sollten. So empfiehlt der Blogger Mergers and Inquisitions keine allgemeinen, vorgefertigten Antworten abzuliefern, sondern spezifische. Weiter mache es Sinn, bei der Beantwortung auf Banker aus seinem Bekanntenkreis zu verweisen. Optimal wäre es, wenn die zitierten Banker beim potenziellen Arbeitgeber beschäftigt sind. Generell kommt es übrigens gut an, wenn Kandidaten einen gesunden Unternehmergeist zeigen.

1. Wie ich sehe, besitzen Sie Unternehmergeist, dennoch arbeiten Sie im Banking. Wieso?

2. Was reizt Sie an einer Karriere im Banking?

3. Welchen ‚Lifestyle‘ erwarten Sie im Banking?

4. Warum haben Sie sich fürs Banking und nicht fürs Consulting entschieden?

5. Wissen Sie, worauf Sie sich da eingelassen haben?

6. Was würden Sie machen, wenn Sie nicht in Finance arbeiten würden?

Fragen aus dem Bereich: Wieso bewerben Sie sich gerade bei uns?

Hierbei sollten Sie nicht nur die Standardantworten abspulen, die sich mit wenigen Klicks im Internet googeln lassen. Vielmehr erwarten Arbeitgeber, dass die Bewerber gründlich zu dem fraglichen Unternehmen recherchieren und durchdachte Antworten abgeben – auch wenn die Fragen selbst recht allgemein ausfallen.

7. Kennen Sie sich mit dem ‚Lifestyle‘ im Investmentbanking aus? Wieso haben Sie damit kein Problem?

8. Welches sind die wichtigsten Deals unserer Bank aus den vergangenen zwölf Monaten?

9. Wo notiert unser Aktienkurs?

10. Mit welchen regulatorischen Anforderungen hat unsere Bank jetzt am meisten zu kämpfen?

11. Worin liegen die Stärken und Schwächen dieses Geschäftsbereichs?

12. Was zeichnet unser Unternehmen vor anderen aus?

13. Welcher ist unser wichtigster Wettbewerber? Wie können wir gegen ihn bestehen?

14. Erklären Sie unser Geschäftsmodell…

15. Welcher unserer Geschäftsbereiche ist der stärkste?

16. Wer ist unserer Vorstandsvorsitzender / Geschäftsführer / CEO?

Fragen aus dem Bereich, wieso bewerben Sie sich gerade für diesen Job?

17. Welche Anforderungen sind für die Position erforderlich und wieso stellen Sie die richtige Person hierfür dar?

18. Wieso sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?

19. Was bringt dieser Job Ihrer Meinung nach mit sich?

Die Denksportaufgaben

20. Wie viele Schweine gibt es in China?

21. Eine Schnecke kriecht eine drei Meter lange Stange empor. Dabei schafft sie jeden Tag einen Meter und schläft in der Nacht. Während sie schläft, rutscht sie wieder ein drittel Meter ab. Wann kommt sie oben an?

22. In einer Schublade haben Sie acht rote und elf blaue Socken, die sich lediglich in der Farbe unterscheiden. Sie müssen die Socken im Dunkeln sortieren. Wie viele Socken müssen Sie aus der Schublade ziehen, um ein passendes Paar zu finden?

Die Antwort lautet drei. Die Socken können unterschiedlich sein. Die Dritte muss aber zumindest zu einer der vorangehenden passen.

Fragen zum Marktumfeld

Wer zu einem Vorstellungsgespräch bei einer Bank geht und nicht weiß, wo der DAX steht, befindet sich tatsächlich in der falschen Branche. Von Bewerbern wird erwartet, dass sie die einschlägigen Märkte verfolgen – auch wenn die Erwartungshaltung je nach Position unterschiedlich ausfällt.

23. Wo hat der DAX / SMI gestern geschlossen?

24. Wo lag die Umlaufrendite gestern?

25. Wo liegen die Chancen und Risiken dieses Geschäfts?

26. Würden Sie in Apple-Aktien investieren? Wieso ja, wieso nein?

27. Wie schätzen Sie die Griechenlandkrise ein?

28. Wo liegt die Verzinsung von zehnjährigen Bundesanleihen?

29. Würden Sie jetzt in deutsche / Schweizer Immobilien investieren und wieso?

30. Wie wird sich das Zinsniveau in den kommenden sechs Monaten entwickeln?

31. Wie haben sich die Märkte im vergangen Jahr entwickelt und wieso? Wohin werden sie in den kommenden zwölf Monaten tendieren?

32. Erzählen Sie uns, welche Aktien Sie beobachten. Welche davon sollte ich kaufen und wieso?

34. Welches sind die Hauptkriterien des M&A-Geschäfts?

35. Wohin wird sich der Markt für Anleihen / Aktien / Währungen entwickeln?

36. Wie würden Sie sich gegen die Risiken eines Grexits absichern?

37. Wie würden Sie jetzt 1 Mio. Euro / Franken investieren?

38. Erzählen Sie mir von einem Deal, den Sie in den vergangenen sechs Monaten abgearbeitet haben?

39. Erläutern Sie mir kurz Ihren Lebenslauf?

40. Wieso haben Sie bei Ihrem letzten Arbeitgeber aufgehört?

41. Was waren Ihre größten Fehler und was haben Sie daraus gelernt?

42. Auf welche Ihrer Leistungen sind Sie besonders stolz?

Fachfragen zum Investment Banking

43. Was bedeutet Beta?

Mit dem griechischen Buchstaben Beta wird bezeichnet, wie sich ein Wertpapier im Vergleich zu einem Markt entwickelt. Ein Beta 1 bezeichnet, dass die Wertentwicklung zu 100 Prozent dem zugrundliegenden Markt entspricht.

44. Was bedeutet CAPM?

CAPM steht für Capital Asset Pricing Model. Mit dem Modell wird der Return on investment ermittelt, ohne den Cash Flow des Unternehmens zu diskontieren.

45. Was bedeutet Verwässerung?

46. Falls zwei Unternehmen das gleiche Ergebnis in Ihrer Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausweisen, weisen Sie dann auch das gleiche EBITDA auf?

47. Erläutern Sie DCF…

Der Discounted Cash Flow bezeichnet den Barwert eines Investments, der durch die Abzinsung des für die Zukunft erwarteten Cash Flows errechnet wird. Dieser Wert wird normalerweise mit ähnlichen Unternehmen verglichen. Andere Methoden sind das Kurs-Gewinn-Verhältnis (price / earnings ratio) einer Aktie, das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz (Enterprise value / Revenue) und das Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA (Enterprise value / EBITDA).

48. Welche unterschiedlichen Bewertungsmethoden gibt es und welches sind ihre Vor- und Nachteile?

Mit diesen Kennzahlen lässt sich der Wert von börsennotierten Gesellschaften vergleichen und ob deren Aktien unter- oder überbewertet sind. So zeugt ein hohes Cash Flow davon, dass das Unternehmen über ein lukratives Geschäftsmodell verfügt. Das Gleiche sagt ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis aus etc. Für genauere Infos klicken Sie hier.

49. Wie sind diese drei Methoden verbunden?

Hier geht’s zur Antwort.

50. Was bedeutet Umlaufkapital?

Dabei handelt es sich um das Betriebskapital, welches einem Unternehmen zur Verfügung steht. Es stellt das Eigenkapital des Unternehmens dar, welches durch den Abzug der Passiva von den Aktiva zustande kommt und auf der rechten Seite einer Bilanz, bei den Passiva also, steht.

51. Erklären Sie die Kernkriterien eines Cash Flow-Statements…

52. Worum handelt es sich bei einem DDM?

Dabei handelt es sich um das Dividend Discount Model. Dabei werden künftige Dividendenzahlungen mit einem Kostenzinssatz für das Eigenkapital abgezinst.

53. Was ist höher: Die Kosten des Eigenkapitals oder des Fremdkapitals und wieso?

Für Kredite (Fremdkapital) muss ein Unternehmen für gewöhnlich Zinsen zahlen; außerdem müssen sie zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig zurückbezahlt werden. Diese Bestimmungen gibt es für Eigenkapital wie z.B. Aktien nicht. Eigenkapitalgeber (Aktionäre) gehen also ein höheres Risiko als Kreditgeber ein. Für dieses Risiko wollen sie mit einer potenziell höheren Verzinsung entschädigt werden.

54. Wieso sollte sich ein Unternehmen eher über Eigen- als über Fremdkapital finanzieren?

Ein höheres Eigenkapital stellt mehr Sicherheit für das Unternehmen dar. Außerdem hat das Unternehmen mehr Freiheiten, weil keine Zinsen und Tilgungszahlungen anfallen.

55. Haben Sie schon einmal in einem schlechten Team gearbeitet? Was haben Sie unternommen, damit es besser wird?

56. Wobei handelt es sich um die ethisch schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrem Berufsleben fällen mussten?

57. Welche Person stellt für Sie ein Vorbild an Integrität dar und wieso?

58. Welche Person halten Sie für glaubwürdig und wieso?

59. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

60. Was würden Sie machen, wenn Sie kein Geld verdienen müssten? Welche Zusammenhänge gibt es zu diesem Job?

61. Mussten Sie schon einmal Regeln beugen, um Ihren Job zu erledigen?

62. Beschreiben Sie eine Situation, als Sie einen Fehler gemacht haben und diesen gegenüber Ihren Kollegen eingestehen mussten?

63. Mit welchem Menschenschlag arbeiten Sie am liebsten zusammen und wieso?

64. Wie gehen Sie mit Stress um?

65. Welcher Begriff beschreibt Sie am besten?

66. Wie würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

67. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?

68. Was ist das Riskanteste, was Sie jemals unternommen haben?

69. Was würden Sie mit 1 Mio. Euro / Franken machen – ohne es zu investieren?

70. Wo sehen Sie sich beruflich in fünf Jahren?

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