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Keiner mag Banker: doch in Deutschland sind die Finanzberufe vergleichsweise angesehen

Mit der Finanzkrise ist das Ansehen der Banker zu Tale gerauscht wie eine Lawine bei Tauwetter. Seit September 2008 sank das Renommee der Finanzberufe laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) von 72 auf 57 Prozent. Dabei büßten die Banker in Deutschland allein gegenüber 2009 sechs Prozentpunkte ein, womit sie im Ranking der angesehendsten Berufe im unteren Drittel rangieren.

An die Spitze schafften es hingegen Feuerwehrleute (97 Prozent), Ärzte (87 Prozent) und Polizisten (86 Prozent). Eine noch niedrigere Reputation besitzen indes Priester (55 Prozent), Journalisten (42 Prozent) und Manager (17 Prozent). Das Schlusslicht bilden mit eindeutigen 14 Prozent die Politiker.

Dabei kommen die deutschen Banker im internationalen Vergleich noch gut davon. Denn mit 57 Prozent schneiden die Finanzberufe in Deutschland unter allen 19 von der GfK untersuchten Ländern am besten ab.

Durchschnittlich erreichen die Banker international nur 42 Prozent, womit diese Berufsgruppe im Vergleich zum Vorjahr immerhin 5 Prozentpunkte gutmachen konnte. Am schlechtesten angesehen sind die Finanzberufe in Italien (24 Prozent), Frankreich (27 Prozent) und Rumänien (28 Prozent). Dabei sind ausgerechnet die italienischen Banken in der Finanzkrise recht glimpflich davongekommen.

Kommentare (1)

Comments
  1. So weit ist es schon gekommen. Selbst Soldaten sind höher angesehen als Banker. Da stellt sich die Frage, wer über die schlimmeren “Massenvernichtungsmittel” (Buffett) verfügt.

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