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Neues Zentrum für Risikomanagement: Deutsche Bank schafft 300 Jobs in der Hauptstadt

Auch nach dem Ausklang der Finanzkrise bleibt das Risikomanagement der leistungsstärkste Jobmotor in den Finanzdienstleistungen. So schafft die Deutsche Bank jetzt ein internationales Zentrum für Risikomanagement mit Sitz in Berlin. Bis Jahresende soll die Mitarbeiterzahl von derzeit 50 auf 300 Beschäftigte aufgestockt werden, teilte der deutsche Branchenprimus am heutigen Montag (31. Januar) mit.

“Mittel- bis langfristig könnte die Zahl auf 500 bis 700 Arbeitsplätze steigen”, hieß es weiter. Gesucht würden hochqualifizierte Ingenieure, Mathematiker, Statistiker, Wirtschaftswissenschaftler und Fachkräfte, die bereits über Erfahrung im Risikomanagement verfügten.

“Durch ein integriertes Risikomanagement können mögliche Risiken frühzeitig identifiziert, bewertet und Szenarien in Echtzeit anhand komplexer Modelle simuliert werden”, erläuterte Risikovorstand Hugo Bänziger, dem große Chancen auf die Nachfolge Josef Ackermanns an der Spitze der Deutschen Bank nachgesagt werden.

Nach der Finanzkrise war die herkömmliche Risikoanalyse in Kritik geraten, wonach Markt-, Liquiditäts- und Kreditrisiken einzeln betrachtet wurden. Dies will Bänziger mit dem neuen Institut ändern: “Ziel ist es, Prozesse im Risikomanagement ganzheitlich zu betrachten, mögliche Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren besser zu erkennen und damit schneller und fundierter Entscheidungen für die Bank und unsere Kunden treffen zu können.”

Für den Standort in der Hauptstadt spräche das Profil der Stadt als Wissenschafts- und Bildungsstandort. So gäbe es allein in Berlin 32 Hochschulen sowie rund 100.000 Studenten. Mit Standorten in Frankfurt, Berlin, London, New York und Asien könne die Deutsche Bank das Risikomanagement über alle Zeitzonen hinweg abdecken. Schon heute beschäftigt der Branchenprimus in Berlin 3700 Mitarbeiter.

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