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Viele Banker sind auch nach Feierabend noch beruflich ‘online’

Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen können in ihrer Freizeit nur schwer abschalten: Knapp eine dreiviertel Stunde pro Tag verbringen sie damit, ihre beruflichen E-Mails zu sichten.

Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half mehr als 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat.

Das berufliche Engagement der meisten deutschen Finanzexperten endet auch am Wochenende oder abends nicht. Dank PDA, Blackberry oder iPhone sind sie stets nur einen Mausklick von ihrem Posteingang entfernt.

Nur jeder Dritte (32 Prozent) der befragten Fachkräfte kann der Versuchung widerstehen, stets auf dem aktuellen Stand zu sein und Anfragen sofort zu beantworten. 41,3 Minuten ihrer Freizeit investieren die Finanzmanager durchschnittlich pro Tag in den beruflichen E-Mail-Verkehr – jeder Vierte (24 Prozent) ist sogar zwischen 45 und 120 Minuten online.

Mit diesen Zahlen folgen die deutschen Spezialisten zunehmend dem internationalen Trend, wo es sich nur 17 Prozent ihrer Kollegen leisten können, in ihrer freien Zeit komplett vom Job abzuschalten und die durchschnittliche Verweilzeit im beruflichen Posteingang 51,1 Minuten beträgt.

“Die Zahlen der Workplace Survey offenbaren nicht nur das hohe Engagement der Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen, sondern auch die zunehmende Internationalität in den Finanzabteilungen”, sagte Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International, die Ergebnisse der Studie.

“Wenn man mit Kollegen aus den USA oder Fernost zusammen arbeitet und auf wichtige Informationen wartet, kommt man häufig nicht darum herum, auch spät abends noch einmal in die E-Mails zu schauen.”

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