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Sparkassen zahlten in 2010 für jeden Mitarbeiter 45.500 Euro

Die deutschen Sparkassen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Der Vorsteuergewinn sämtlicher 429 Institute kletterte um 20,5 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro, wie der Deutsche Sparkassen- Giroverband (DSGV) auf seiner heutigen Bilanzpressekonferenz mitteilte. Dabei legte der Zinsüberschuss um 3,7 Prozent auf 23,5 Mrd. und der Provisionsüberschuss um 3,8 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro zu.

Dennoch zahlten die Sparkassen weniger für ihre 248.100 Mitarbeiter. So verminderte sich der Personalaufwand um 1 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro, was einem Personalaufwand pro Kopf von 45.546 Euro entspricht.

DSGV-Präsident Heinrich Haasis erklärte dies mit einem Sondereffekt: “Während der Sachaufwand stabil war, ging die leichte Einsparung auf den Personalaufwand zurück. Dies ist allerdings ausschließlich auf die erstmalige Anwendung des Bilanzmodernisierungsgesetzes zurückzuführen. Es sieht vor, dass Pensionsverpflichtungen im Zinsergebnis bilanziert werden. Ohne diesen Effekt wäre der Personalaufwand angesichts der tariflichen Lohnsteigerungen angestiegen.”

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter sei gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken, was im Rahmen einer normalen Fluktuation liege. Von den 10.000 neu eingestellten Beschäftigten wären 5500 aus der Ausbildung übernommen worden.

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