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Private Equity: Deutscher Nachwuchs gesucht

Die Private Equity-Branche sucht Nachwuchs in Deutschland. Gesucht sind dabei vor allem Branchenfremde.

Die Deutschen Private Equity-Häuser sind aufgrund der gut laufenden Geschäfte auf der Suche nach neuem Personal. Aktuell sind insbesondere Kandidaten für Analysten- und Associates-Positionen im Fokus der PE-Gesellschaften.

Besonders gefragt sind dabei Bewerber, die nicht aus dem Private Equity-Umfeld stammen, wie David Howell, Managing Partner und Mitgründer der Londoner Executive Search-Firma EM Group weiß. “Gesucht werden in Deutschland Kandidaten aus dem Consultingumfeld oder auch aus dem klassischen Investmentbanking.” Begehrt sind auch Industrieerfahrungen in den Zielbranchen, in denen die Fonds investieren, derzeit vor allem Automotive, Technology und Health Care.

Als ideal gelten dabei derzeit 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung in den genannten Kategorien. Zu diesen Erfahrungen können jedoch auch Praktika oder Traineeships zählen, so dass auch Hochschulabsolventen sich Chancen ausrechnen können. “Wichtig ist dabei ein internationaler MBA-Abschluss, am besten an einer der renommierten Business Schools wie INSEAD oder Wharton”, weiß Howell.

Zwar gibt es derzeit durchaus ausreichend Bewerber bei den PE-Häusern, doch zumeist sind ausgerechnet diese weniger gefragt: “Derzeit versuchen viele Kandidaten mit 5 bis 7 Jahren Erfahrung in die Branche einzusteigen. Es wird aber mehr auf den unteren Levels eingestellt.” Die Associate- und Director-Positionen für diese Bewerber sind also zumeist vergeben.

Die EU-Osterweiterung führt zu einer Nachfrage nach besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten bei den künftigen PE-Profis: “Stark gefragt sind Kandidaten mit Berufserfahrungen in Osteuropa, besonders in Russland, Moldavien, Polen und der Ukraine”, beobachtet David Howell. Einschlägige Sprachkenntnisse sind dabei von Vorteil – ein Asset, das schwer zu finden ist, besonders, wenn es über Russische oder Polnisch hinausgehen soll.

Kandidaten mit solchen Backgrounds finden sich vornehmlich in den neuen Bundesländern oder kommen zumindest von dort. Da insgesamt der gefragte Typus rar ist, haben auch Kandidaten aus Polen oder anderen osteuropäischen Ländern mit guten Deutschkenntnissen hervorragende Chancen auf einen Einstieg in ein deutsches Private Equity-Haus.

Kommentare (1)

Comments
  1. NA JA, SO EASY IST ES NICHT MIT OST EU PRIVATE EQ! HABE VERSUCHT SELBER EINEN JOB IN DER BRANCHE ZU BEKOMMEN… AUSSER SPINNERN UND ABSAHNERN NICHTS GEWESEN.

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