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Hypo-Vereinsbank muss trotz schwarzer Zahlen 2.000 bis 2.500 Stellen streichen

Aufatmen bei der Hypo-Vereinsbank (HVB): Die Münchener Tochtergesellschaft der italienischen Großbank Unicredit hat das zweite Quartal gut überstanden. Ein Vorsteuer-Plus von knapp 700 Mio EUR nach mehr als 300 Mio EUR Miesen von Januar bis März kann sich sehen lassen.

Trotzdem müssen die Mitarbeiter der Bank weiter um ihre Arbeitsplätze zittern. Bis zu 2.500 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Vorstandschef Wolfgang Sprißler wollte entsprechende Berichte weder bestätigen noch dementieren.

Der 62jährige steht unter großem Druck: Zum Jahresende gibt der Manager den Führungsstab an den Chef des Investmentbankings der Unicredit-Gruppe, Theodor Weimer, ab. Der ehemalige Goldman-Sachs-Partner war erst im vergangenen Jahr zum Global Head of Investment Banking berufen worden und will die Deutschland-Tochter sicherlich “befreit von Altlasten”, sozusagen “besenrein” übernehmen.

Personalberater wie Andreas Weik von Heads glauben aber nicht, dass ausgerechnet der Bereich Investmentbanking von den Stellenstreichungen betroffen sein wird. Statt dessen müssten wohl Mitarbeiter in der Verwaltung um ihre Jobs zittern. “Im Investmentbanking gibt es lediglich einen Einstellungsstopp”, sagte Weik zu eFinancialCareers.

Stellenstreichungen im Investmentbanking seien schon allein deshalb unwahrscheinlich, weil dieser Geschäftsbereich ohnehin vergleichsweise klein sei, so der auf die Finanzbranche spezialisierte Experte. Außerdem sei die HVB nicht so sehr wie andere Institute von der Subprimekrise betroffen.

Eine Sprecherin der Hypo-Vereinsbank wollte sich gegenüber eFinancialCareers nicht zum Stellenabbau äußern und verwies auf die für den Herbst angekündigte Pressemitteilung.

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