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MILLIONENMINUS: Postbank kündigt weiteren Stellenabbau an

Der Druck auf die 21.000 Mitarbeiter der Postbank hält an. Das Bonner Institut, an dem der Alteigentümer Deutsche Post noch knapp 40 Prozent und der (künftig erwartete Mehrheitsaktionär) Deutsche Bank gut 25 Prozent hält, präsentierte am Donnerstag auch für das zweite Quartal ein Millionenminus. Zugleich kündigte die Bank einen weiteren Rückgang bei den Vollzeitstellen an.

Arbeiteten von Januar bis Juni 2008 noch 21.497 Mitarbeiter für das auf Privat- und Geschäftskunden spezialisierte Institut, so waren es Ende 2009 nur noch 20.910. Bis zum Jahresende sollen es sogar nur noch 20.800 sein, teilte die Postbank in ihrem Zwischenbericht mit.

Der Anteil der Beamten – die Postbank war früher fester Bestandteil der Post – ist übrigens mit 34 Prozent konstant geblieben. Das heißt, sollte sich die Deutsche Bank die Postbank tatsächlich irgendwann einverleiben, muss sie sich überlegen, was sie mit rund 7.000 UNKÜNDBAREN Staatsdienern tun will.

Während das Management – wie andere Banken auch – vor einer zunehmender Zahl fauler Kredite im Zuge der Wirtschaftskrise warnte, störten sich Analysten an den vergleichsweise hohen Abschreibungen auf toxische Wertpapiere. Also genau jene Produkte, die das weltweite Finanzsystem bis ins Mark erschüttert haben.

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