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ING Diba schafft 180 neue Jobs: Doch lohnt sich die Arbeit bei der Online-Bank?

Der Weg führt zur ING Diba.

Der Weg führt zur ING Diba.

Bei der ING Diba gehören gute Nachrichten zur Tradition. Im abgelaufenen Geschäftsjahr schuf die Online-Bank rund 180 neue Jobs – die meisten davon im Firmenkundengeschäft. Laut einem Unternehmenssprecher will die Bank auch im laufenden Jahr weiter vor allem im Commercial Banking anheuern. „Genaue Zahlen haben wir allerdings nicht genannt“, ergänzte der Sprecher. Damit hat sich die Beschäftigung seit 2003 quasi verdoppelt.

Beschäftigung ING Diba

ING Diba verdoppelt Beschäftigung in einem Jahrzehnt.

Rekordergebnis von 888 Mio. Euro vor Steuern

Auch in der Kasse klingelt es ganz gewaltig. So konnte die Tochter des niederländischen ING-Konzerns in 2014 einen Vorsteuergewinn von 888 Mio. Euro generieren, was gegenüber dem bereits guten Vorjahr ein Plus von 29 Prozent bedeutet.

Bleibt die Frage, ob sich die Anstellung bei der Bank lohnt. Da die ING Diba zur Vergütung in 2014 noch keine Angaben vorgelegt hat, bleibt nur ein Blick in den Vergütungsbericht für 2013, den das Institut Ende 2014 ins Internet gestellt hat. Derartige Berichte müssen bedeutende Institute nach der Institutsvergütungsverordnung ins Netz stellen. Meist geschieht dies jedoch heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit, was uns natürlich nicht daran hindert, sie zu sichten.

Grundgehälter von 64.000 Euro im Privatkunden- und 103.000 im Firmenkundengeschäft

Demnach werden die meisten Beschäftigten nach einem Haustarifvertrag vergütet. Insgesamt beliefen sich die Gehälter, Boni und Nebenleistungen in 2013 für die 3186 Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis) auf 265,6 Mio. Euro. Durchschnittlich kassierte jeder Beschäftigte damit genau 83.354 Euro Share on twitter.

Die Bezahlung fällt jedoch nach den beiden Geschäftsbereichen der Bank – Privatkunden (Retail) und Geschäftskunden (Commercial) – unterschiedlich aus. Während die Gehälter in der Privatkundensparte durchschnittlich 63.999 Euro betrugen, waren es im Firmenkundengeschäft immerhin schon 102.721 Euro.

Vergütung bei der ING Diba

Quelle: Vergütungsbericht 2013

Boni fallen überschaubar aus

Auch bei den Boni gibt es Unterschiede. So gewährte ING Diba 728 Retail-Bankern (also nicht einmal jedem vierten Beschäftigten der Sparte) Boni von durchschnittlich 13.874 Euro. Im Firmenkundengeschäft belief sich die Zahl der Begünstigten auf 163 (also etwa 90 Prozent der Beschäftigten), die durchschnittlich allerdings nur 11.043 Euro einstrichen. Darüber hinaus zählten zur Gesamtvergütung der Mitarbeiter noch Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge  über insgesamt 42,8 Mio. Euro.

Unter dem Strich kassierte jeder Retail-Banker also durchschnittlich exakt 80.265 und jeder Commercial-Banker 133.259 Euro.


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